Zitat: taz-Leser kommen immer häufiger von Facebook

„Vor eineinhalb Jahren kamen noch 6 Prozent unserer Leser über Soziale Netzwerke, inzwischen sind es 28 Prozent (Quelle: similarweb.com). Im Gegenzug gehen immer weniger Leser auf die Startseite von www.taz.de (41 Prozent statt 50 Prozent) und immer weniger kommen über eine Suchmaschine…

Großraumbüros erschweren auch journalistische Arbeit

„Großraumbüros machen krank und sind außerdem mäßig effizient – trotzdem feiern die Ozeane aus Schreibtischplatten in Reih und Glied seit Jahren einen großen Siegeszug. Der ist auch eine Geschichte des Kapitalismus“, so Peter Richter in der Süddeutschen Zeitung am 04.01.2015. Und er zitiert Hachette-Verlagschef Michael Pietsch der gefragt wurde, wie er eigentlich die Ruhe finden will, ein Manuskript zu lektorieren, wo er doch auch demonstrativ im Gewühl eines Großraumbüros sitzen würde, so antwortete: „Zu Hause – nachts und am Wochenende.“

 

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Neue Abhängigkeit des Onlinejournalismus

„Zahlreiche Online-Medien werden von Investoren finanziert, über die sie berichten“, meldet die FAZ. Daraus würden Interessenkonflikte entstehen. Allerdings sehen das die Macher oft nicht so. So verdienen die meisten „Technik-Blogs ihr Geld mit Live-Events oder Konferenzen, die von großen Firmen finanziert werden. … Das Silicon Valley ist ein Mikrokosmos. Man kennt und schätzt sich, viele Journalisten haben früher selbst bei Start-ups gearbeitet. Seitenwechsel sind keine Seltenheit.“

 

FAZ, 05.12.2014

 

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Seymour Hersh zum guten Journalismus

„Es geht immer nur um die Gegenerzählung. … Guter Journalismus muss die Gegenerzählungen finden.“

 

Aber so einfach ist das ja nicht: Was sind denn, in Zeiten globaler Überwachung, die richtigen, die klugen Gegenerzählungen? Müssen es anarchistische Selbstermächtigungen sein oder reformistische Staatskritiken? Geht es vor allem um digitale Selbstverteidigung – oder um offensive Angriffsstrategien? Und wenn ja: Um welche?

 

taz, 6.12.2014

 

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Milliardäre und Qualitätsjournalismus

Die Forschungsgruppe Medienwandel unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Josef Trappel verfolgt das Ziel, den Medienwandel zu analysieren und die gesellschaftlichen Folgen zu benennen. Die Gruppe ist an der Universität Salzburg am Fachbereich Kommunikationswissenschaft als Projekt im Master-Studium eingerichtet.   Sie beschäftigte…