Zitiert: Qualität des Journalismus durch Freiwillige Selbstkontrolle stärken

In ihrem Positionspapier empfahl die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) auch, ein Qualitätslabel für Journalismus durchzusetzen: „Aus Sicht der EMEK sollte die publizistische Medienbranche ihr Profil gegenüber Blogs, Corporate Publishing, Content Marketing, Native Advertising und anderen alternativen Angeboten schärfen und ihre publizistischen Leistungen wirksamer…

Zitiert: Was journalistische Angebote erfüllen sollten

Ein Gedankenexperiment: Jede Publikation, die als journalistisch wahrgenommen werden will, unterwirft sich Richtlinien der Faktenauswahl, Faktenerarbeitung und geschäftlicher Transparenz, an die sie sich halten will. Ein von allen Publikationen gewähltes Gremium funktioniert als Beschwerdestelle, welche bei möglichen Verstössen gegen die Richtlinien angerufen werden kann. Besonders wichtig: Bei Verstössen muss die Rüge prominent und dauerhaft publiziert werden. Im Gegenzug darf die Publikation das Etikett „Journalismus“ tragen.

Pascal Sigg, infosperber 16.12.2021 (online)

Zitiert: Spiegel war nie ein „Sturmgeschütz der Demokratie“

Der Blick auf Tatsachen ist immer der Blick für Details, für Einzelheiten. Der „Spiegel“ half beim Zivilisationsprozess der Bundesbürger. Er weckte und fütterte ihre Neugierde für die Vorgänge im politischen Alltagsgeschäft, und er gewöhnte sie daran, dass man dabei auch rücksichtslos vorgehen…

Zitiert: Linke Medien – Analyse eines alten Befunds

Journalisten denken meist linker als die durchschnittliche Bevölkerung. Welche Folgen hat das? Der „Schweizer Monat“ publizierte dieser Tage einen Artikel über die politische Ausrichtung von Journalisten. Der Autor schreibt, was schon oft festgehalten wurde: Das Herz der Informationsvermittler schlägt – nicht nur…

Zitiert: Was Claus Kleber beim ZDF hielt

Vielleicht fühlte der Bauch, dass ein sehr guter Fernsehreporter zwar auch ein herausragender Moderator sein kann, was Kleber ist, aber möglicherweise nicht unbedingt ein guter Chefredakteur eines Wochenmagazins. Geschäftsführer, Verleger und Headhunter fühlen so etwas oft nicht im Bauch; sie glauben immer…