Zitiert: Wir alle sprechen und denken kapitalistisch

Das heißt, dass es in unserer Sprache Muster und Spuren gibt, die der Kapitalismus hervorgebracht hat. Zum Beispiel, wie wir über Preise sprechen. Häufig sagt man, dass Preise „steigen“. Das klingt wie die Flut, die steigt. Es hört sich an wie: Da können wir nichts gegen machen und müssen uns schützen. Genauer wäre es, zu sagen, dass Preise „erhöht“ werden. Das mag ein bisschen albern klingen, aber diese Unterscheidung macht deutlich, dass tatsächlich aktiv Entscheidungen getroffen werden und die Preise nicht steigen wie Pegelstände: Firmen entscheiden sich aktiv dafür, Preise zu erhöhen.

Daniel Stähr, fluter.de, 11.03.2024 (online)

Zitiert: Wie ARD und Co. Einzelschicksale instrumentalisieren

Gerade in Kriegszeiten wird im Journalismus Storytelling betrieben. Höchst emotional, wirksam – und einseitig. […] Hier aber geht es um politische und mediale Narrative als Inszenierungen. Damit ist nicht gemeint, dass das vermittelte Geschehen nicht den Tatsachen entspreche. Sondern dass typischerweise ein…

Zitiert: Warum ChatGPT nach rechts abdriften könnte

Demzufolge verwenden KI-Entwickler Nachrichteninhalte überproportional im Vergleich zu generischen Online-Inhalten, um ihre Chatbots zu trainieren. Aus dem Grund hat auch die New York Times bereits eine Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht. […] Wie eine Studie des KI-Startups „Originality AI“ Anfang dieses…

Zitiert: Bertelsmann investiert seit Jahren jeden zweiten Euro in den USA

Wir investieren allein in Deutschland pro Jahr insgesamt rund drei Milliarden Euro, inklusive der Investitionen in Inhalte. Allerdings werden die Vereinigten Staaten in den nächsten zwei, drei Jahren Deutschland als größten Markt mit dem höchsten Umsatzanteil von Bertelsmann ablösen. Sie sind der…

Zitiert: „Natürlichkeit“ manipulierter Fotos

Doch was steckte nun hinter den Unstimmigkeiten im Bild von Kate und ihren Kindern? Im Internet machten sofort Gerüchte die Runde, in denen die Sorge wilde Blüten trieb. IT-Forensiker Martin Steinebach, Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, glaubt nicht daran, dass der…