Zitiert: Kritischer Journalismus

Aufgrund der Tragweite der Folgen einer militärischen Eskalation, die derzeit immer näher rückt, wünsche ich mir von den Medien, dass sie ihrer Aufgabe nachkommen, kritischen Journalismus zu betreiben, und sich nicht in den Dienst der Kognitiven Kriegsführung und der damit verbundenen Feindbildproduktion stellen.

Das heißt für die Medien sowie für die Bevölkerung: eine kritische Distanz zu Politik und Militär, keine vorschnellen Anschuldigungen und Schlüsse bei ungeklärten Zwischenfällen, eine offene Diskussion über die Möglichkeit von Staatsterrorismus sowie eine Orientierung am Frieden und ein Respekt für das Völkerrecht.

Jonas Tögel, berliner-zeitung.de, 11.08.2026 (online)

Klick-Tipp: Karl Anders  wie ein Verleger „vergessen“ wird

Die weitgehend verdrängte Rolle des Verlegers und Widerstandskämpfers Karl Anders für die Geschichte der Frankfurter Rundschau wird in diesem Beitrag anhand zahlreicher Archivquellen, Gerichtsakten und zeitgenössischer Dokumente belegt. Anders hat die wirtschaftlich bedrohte Zeitung Mitte der 1950er-Jahre durch Kredite, verlegerisches Know-how und…

Zitiert: Warum Milliardäre unsichtbar bleiben

Armut ist statistisch gut erfasst — und Medien berichten regelmäßig über Menschen in Armut. Der Großteil der reichsten Menschen bleibt für die Öffentlichkeit dagegen nahezu unsichtbar. Eine neue Datenanalyse zeigt, wie die deutsche Reichtumselite in den Medien unterrepräsentiert bleibt. In kaum einem…

Zitiert: Ohne medienökonomisches Verständnis kann man Journalismus nicht erklären

Wir brauchen das tiefe Verständnis der Neuen Institutionenökonomik, weil wir nur so die Frage der Kommunikationsqualität verstehen. Und da beweist sich eben die Medienökonomie als originär kommunikationswissenschaftlich. Ohne Prinzipal-Agenten-Theorie und ohne die Diskussion um „Adverse Selection“ und den Akerlof-Prozess, der auch erklären…