Zitiert: Nachrichtenmedien müssen benennen, was ist

Der Amerikanist und Demokratieforscher Johannes Völz von der Uni Frankfurt ordnet die Entwicklungen in den USA im „@mediasres“-Interview mit Sebastian Wellendorf ein. Er warnt davor, dass die mediale Gegenmacht bröckelt, dass die „Checks and Balances“ nicht mehr funktionieren und dass sich die…

Zitiert: Nahost-Berichterstattung deutscher Medien

Fast die Hälfte der Befragten hielt die Nahost-Berichterstattung deutscher Medien für wenig oder gar nicht vertrauenswürdig. In Zeiten zunehmender Angriffe auf den Journalismus kann dieser es sich nicht leisten, sich durch parteiische Berichterstattung selbst zu diskreditieren. Sicherlich spielt Rassismus eine Rolle. Ich…

Zitiert: Journalismus und Realität

Was Journalisten schreiben, entspricht nicht der Realität – dieses Urteil hat sich in weiten Teilen der Gesellschaft festgesetzt. Das ist fatal. Gerade im Osten erinnert man sich genau, dass die Kluft zwischen dem realen und dem in Medien beschriebenen Leben zu den Symptomen gehörte, die die sieche DDR zum Verenden brachten.

Maritta Adam-Tkalec, berliner-zeitung.de, 22.03.2025 (online)

Zitiert: Das ist das Absurde an den Wirtschaftswissenschaften

Die verleihen zwar jedes Jahr einen Nobelpreis, aber so genau weiß keiner, was richtig ist. Und dann wird ein Weg eingeschlagen, und der erweist sich auf einmal als grandioser Irrtum. Der Milliardenkredit, den jetzt gerade die Bundesregierung verabschiedet hat – ob der hilfreich ist, ist mehr als fraglich. Es wird ein Wort wie Sondervermögen benutzt, statt des korrekten Worts: Schulden. Schulden als ein Sondervermögen zu bezeichnen, ist äußerst unsinnig. Und es ist manipulativ. „Sondervermögen“ klingt absolut positiv, „Schulden“ ist ein absolut negativer Begriff. Das ist ein Belügen des Volkes.

Christoph Hein, berliner-zeitung.de, 23.03.2025 (online)

Klick-Tipp: Medien und Koalitionsverhandlungen

Die Grundgesetzänderungen sind durch, die Finanzierung steht, der Weg ist frei für Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Wie berichten Medien über diese Gespräche, wie vorhersehbar sind die Fragen, die sie stellen, und welche Kategorien setzen sie dabei an? Moderator Jean-Marie Magro spricht mit dem Kampagnenberater Mathias Richel, dem Politikwissenschaftler Prof. Christoph Bieber und dem Hauptstadtbüroleiter des Deutschlandfunks Stephan Detjen über diese Themen und diskutiert: Spielen Inhalte eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Frage, wer sich durchgesetzt hat?

BR24 Medien 22.03.2025 (online)