Zitiert: Kanada plant lebenslange Haft für Hass-Postings

Lebenslange Haft soll in Kanada jedem drohen, der Völkermord befürwortet oder unterstützt. Wer öffentlich Hass schürt, oder Hass oder Antisemitismus unterstützt, soll mit bis zu fünf Jahren Gefängnis (statt bislang zwei Jahren) rechnen müssen. Lebenslange Haft droht außerdem für jedwede Straftat, die…

Zitiert: Drohungen gegen Meteorolog*innen: Hass auf den Boten

Auf Social Media werden Meteorolog*innen zunehmend Opfer von Anfeindungen. Ihre Stimmen sind unbequem für Klimawandelleugner*innen. […] Wir sehen häufiger die Verstärkung von Extremwettern oder das steigende Risiko von Waldbränden in spektakulären Bildern – das müssen Wetterjournalist*innen thematisieren und werden dann angegriffen von Menschen, die die Realität nicht wahrhaben wollen. Zudem genießen die Presenter von Wettersendungen eine hohe Popularität und Glaubwürdigkeit beim Publikum, wie Studien zeigen.

Patrick Gensing, taz.de, 13.6.2023 (online)

Zitiert: Gegen Desinformation hilft nur Bewusstsein, wer Hass finanziert

Wir identifizieren Verbindungen zwischen Desinformationskanälen und der Herkunft der Werbung, die auf ihren Seiten erscheint. Dann setzen wir uns dafür ein, dass diese Einnahmequelle versiegt. Vor zweieinhalb Jahren gründeten wir eine Agentur, um Unternehmen zu helfen, ihre Werbung an für sie passenden…

Zitiert: Der Unterschied zwischen politischem und literarischem Hass

Der Literaturwissenschaftler Karl-Heinz Bohrer, einst selbst so etwas wie der Rio Reiser seines Faches, hat gerade eine Studie über diese Form der Hassrede veröffentlicht, in der er zwei Formen des Hasses scharf voneinander trennt: den politischen Hass einerseits und den literarisch-imaginativen Hass…

Zitiert: Rolle professioneller Publizisten bei rechten Hass-Kampagnen

Der Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena, Matthias Quent, sagte der Deutschen Welle, Dinge, die vorher eindeutig rechtsradikalen Akteuren wie etwa der Identitären Bewegung zuzuordnen gewesen und eher im Verborgenen passiert seien, seien heute viel stärker mit einer rechtskonservativen Öffentlichkeit verzahnt: „Es gibt die Tendenz, dass jemand, der öffentlich renommiert ist, vorangeht, unerwünschte Personen im Grunde markiert und zum Abschuss freigibt, und sich dann Rechtsradikale darauf stürzen.“

DLF, Nachrichten, 21.11.2019 (online)