Zitiert: Untermalungsmusik in Nachrichtensendungen

Über das weite Feld der „Informationskriege“, „Fake News“ und manipulierten Nachrichten ließen sich Bücher schreiben (wie Claus Kleber es ja tut), die bloß Gefahr liefen, bei Erscheinen den dynamischen Entwicklungen schon wieder weit hinterherzuhinken. Vieles, was „Fake“ genannt wird, ist keineswegs vollständig…

Warum es nicht „Verschwörungstheorie“ heißen sollte

Sogenannte „Verschwörungstheorien“ haben im Zuge der Coronakrise Hochkonjunktur und werden so auch in den Medien bezeichnet. Dabei genügen die Erzählungen, Ideologien und Mythen nicht im Entferntesten dem, was auf wissenschaftlichen Tatsachen basierende Theorien eigentlich auszeichnen.

Stefan Fries, @mediasres vom Deutschlandradio, 11.05.2020 (online)

Zitiert: Journalismus bildet zu oft nur Diskussion etablierter Sprecher ab

Ich vertrete nicht die Auffassung, dass die Medien aus Prinzip immer „dagegen“ sein müssen. Ich beobachte aber, dass die Medien hierzulande im Prinzip immer „dafür“ sind. Denn auch außerhalb von Ausnahmezuständen wie der Corona-Krise ist es die Regel, dass der Journalismus in…

Zitiert: Vertraut eurem Publikum!

Ist Vertrauen eigentlich eine einseitige Sache? Wenn man uns Journalist*innen zuhört, kann man das manchmal denken. Auch wenn in der Corona-Krise vielen Medienmarken gerade große Glaubwürdigkeit bescheinigt wird, leiden Journalist*innen unter dem scheinbaren oder tatsächlichen Vertrauensverlust, unter der Kritik und der mangelnden…

Zitiert: Glaubwürdigkeit – Was Umfragen zur Medienbewertung wirklich messen

Ein Disclaimer vorweg: Dieser Text sagt nicht, dass Journalisten nachplappern sollen, was sie in Politik und Wirtschaft hören, und auch nicht, dass egal ist, was berichtet wird. Kritik und Kontrolle, öffentlich machen, was alle wissen müssen, Transparenz: Qualität ist messbar, auch im…