Zitiert: Günther Oettinger zum Geoblocking

Auf die Frage von Peter Riesbeck, ob es ein Einstieg in den generellen Abschied vom Geoblocking in der EU sei, wenn Bezahldienste wie Netflix, wenn die Abonnenten  im Ausland sind, nicht einfach gekappt werden dürfen, antwortet Günther Oettinger:

Unser Vorschlag zur Portabilität ist nur der erste Aufschlag. Wir werden in den nächsten sechs Monaten eine ganze Reihe von Gesetzesvorschlägen machen. Allerdings ist beim Thema Geoblocking bisher nur eines klar: Es wird auch klare Ausnahmen geben müssen.

 

Berliner Zeitung, 7.12.2015 (online)

Warum sich die Europäische Kommission mit Sky UK und sechs US-Majors beschäftigt

„Die Kommission vertritt die vorläufige Auffassung, dass sich jedes der sechs Studios bilateral mit Sky UK auf vertragliche Beschränkungen verständigt hat, die Sky UK daran hindern, Verbrauchern außerhalb des Vereinigten Königreichs und Irlands über Satellit und/oder online Zugang zu den dort angebotenen Pay-TV-Diensten zu geben. Ohne diese Beschränkungen könnte Sky UK nach kommerziellen Gesichtspunkten entscheiden, ob es seine Pay-TV-Dienste an diese Kunden, die sich für einen Zugang interessieren, verkauft, und zwar unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Auflagen und – im Falle von Online-Pay-TV – des einschlägigen nationalen Urheberrechts. … Weiterlesen Warum sich die Europäische Kommission mit Sky UK und sechs US-Majors beschäftigt

Produzentenallianz kämpft fürs Geoblocking

„Sollte die EU-Kommission ihren Plan verwirklichen, zur Schaffung eines einheitlichen digitalen Binnenmarktes das Geoblocking zu verbieten, würde sie die Grundlage für die Finanzierung und Vermarktung europäischer Filme vernichten“, erklärt Alexander Thies, Vorsitzender des Gesamtvorstands der Produzentenallianz. „Ein dramatischer Preisverfall für Lizenzen und Garantiezahlungen würde die Realisierung von Filmen, die durch ihre nationale Herkunft geprägt sind und die gerade die Vielfalt des europäischen Filmschaffens ausmachen, katastrophal schwächen. Das wäre auch im Sinne des europäischen Gedankens die ganz sicher nicht gewollte Folge einer Politik, die für das Dogma des digitalen Binnenmarktes die Gegebenheiten des Marktes ausblendet. Das Ergebnis wäre nicht die Zunahme der Zahl europaweit verfügbarer europäischer Filme, sondern ein dramatischer Rückgang der Filmproduktion in Europa und ein Verlust der kulturellen Vielfalt in diesem Bereich.“ Weiterlesen Produzentenallianz kämpft fürs Geoblocking

Slingshot bietet an, Geoblocking zu Umgehen

„Wenn Webseiten nicht laden und Musikvideos nicht gespielt werden, hat das meist einen Grund: Geoblocking. Ein neuseeländischer Internetprovider setzt die digitalen Ländersperren jetzt außer Kraft. Damit wird das Netz endlich zu dem, was es sein sollte“, so Johannes Boie in der Süddeutschen Zeitung.

 

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