Zitiert: Nutzungsgewohnheiten TV/Mediathek – kein Genre-Vergleich möglich

Angesichts der referierten Publikumsveränderungen fallen die Veränderungen der vom Publikum präferierten Genres hingegen kaum ins Gewicht: Fiktionale Produktionen prägten auch 2023 die Fernsehnutzung am stärksten – rund ein Drittel der Fernsehzeit wurde Filmen und Serien gewidmet. Erneut folgen Informationsformate wie Magazinsendungen, Reportagen…

Zitiert: Öffentlich-rechtliches Fernsehen und die Quoten

Die Einschaltquoten der Tatort-Reihe sind 2023 weiter gesunken – auf 8,5 Millionen Zuschauer im Schnitt für die Erstausstrahlungen. 2022 lag die Sehbeteiligung noch bei 8,7 Millionen. Ähnlich ist es in anderen Genres: Auch die Politik-Talkshows von ARD und ZDF haben den Quoten…

Zitiert: Stream heißt Strömung und nicht Kunst

Mit dem Ziel, die breitesten, am einfachsten zu erwerbenden Zielgruppensegmente zu erreichen, sind die Streamingdienste standardisierten Formeln, Genre-Diktaten und Remakes zum Opfer gefallen. Stream heißt Strömung, es geht um Datenmengen, nicht um Regisseure, sie werden von der Strömung erfasst. Das ist wie ein schwarzes Loch. Die Zukunft der Filmkunst liegt allein im Kino, und dafür setze ich mich ein.

Philippe Bober, sueddeutsche.de, 15.2.2023 (online)