Zitiert: In Österreich gibt es den Equal Play Day

In Österreich gibt es den Equal Play Day, der markiert, ab wann im Jahr rechnerisch gesehen kein Frauensport mehr in den Medien stattfindet. Dieses Jahr seit dem 20. Februar.

Bezahlung, Sendezeit, Sponsorendeals – nicht im Ergebnis, aber in allen anderen Aspekten unterliegen Athletinnen ihren männlichen Kollegen.

Clara Mayer, sueddeutsche.de, 07.03.2025 (online)

Zitiert: Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland alltäglich. Und nicht nur in Politik und Justiz besteht großer Nachholbedarf im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt: Auch die journalistische Praxis zeigt deutliche Schwächen und erhebliche Leerstellen. […] Eine strukturelle Auseinandersetzung mit der Alltäglichkeit und Vielschichtigkeit von…

Zitiert: Medienfrauen fordern gendersensiblen Umgang mit KI

Studien zeigen, dass Frauen weniger auf führenden KI-Konferenzen vertreten sind (18 Prozent), über 80 Prozent der KI-Professor*innen männlich sind und nur 14 Prozent der wissenschaftlichen Artikel zu KI weltweit von Frauen geschrieben werden. Dabei sind Frauen in der KI-Forschung zentral, damit mögliche Benachteiligungen entdeckt und durch entsprechende Reglementierungen beseitigt werden.

Zur Resolution:  „Diskriminierungsfreier und gendersensibler Umgang mit Künstlicher Intelligenz“ (online)

Zitiert: Die Gender-Debatte interessiert eigentlich nur noch ihre Gegner

In den Medien ist Gendern entweder freiwillig oder verboten. Kein Journalist wird meines Wissens zum Gendern gezwungen. Und was die Wokeness betrifft – ja, der Begriff nervt. Aber was soll schlecht daran sein, sich um ein nachhaltiges und diskriminierungsfreies Leben zu bemühen? All das steht übrigens auch im Grundgesetz! Insofern ist das Grundgesetz woke.

Wolfgang Schweiger, fr.de, 27.08.2023 (online)

Zitiert: Alles ist politisch, niemand macht Politik

Alles und jeder zeigt, dass er um Sexismus, Diskriminierung, Klassismus weiß und auf welcher Seite er steht. Ohne allerdings, dass sich daraus Veränderung ergibt, ohne dass sich die Situation marginalisierter Menschen verbessert, ohne dass sich die Gender-Pay-Gap oder die Schere zwischen Arm und Reich schließt, ohne dass sich die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund verbessert. Kurzum: Alles ist politisch, niemand macht Politik.

Nele Pollatschek, sueddeutsche.de, 7.1.2023 (online)