Produzentenallianz konstatiert mangelnde politische Durchschlagskraft

Dem Vernehmen nach hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung am Donnerstag die Mittel des Deutschen Filmförderfonds, wie im Regierungsentwurf für das Haushaltsgesetz 2015 vorgeschlagen, auf 50 Mio. Euro gekürzt.

 

Die Kürzung im DFFF ist gegen den allgemeinen Trend des Kulturhaushaltes. Der ist insgesamt um 118 Mio. Euro gestiegen. Es scheint, dass Monika Grütters andere Prioritäten als Bernd Neumann setzt. Ein steigender Gesamtetat hat nicht mehr zwangsläufig steigende Mittel für die Filmförderung zur Folge. Und so stellt die Produzentenallianz fest. Weiterlesen Produzentenallianz konstatiert mangelnde politische Durchschlagskraft

Warum Frauen vielleicht weniger Filmförderung beantragen und erhalten

„Es könnte eine Rolle spielen, dass es bei den Genrefilmen wenig weibliche Regie gibt. … Wie weit die Ungleichbehandlung bei der Auftragsvergabe stattfindet, kann ich nicht beurteilen. Von einer bewussten Benachteiligung würde ich nicht ausgehen, aber vielleicht haben es Frauen schwerer, mit ihren Projekten zu überzeugen. Mit Blick auf die Besetzung vieler Fördergremien, z.B. der FFA, kann man allerdings feststellen, dass dort in der Regel die Männer erheblich dominieren.“

 

 

Medienboard Berlin-Brandenburg Geschäftsführerin Kirsten Niehuus in Blickpunkt:Film 44/14

Dokumentiert: PRO QUOTE REGIE e.V. will Frauenquote für öffentliche Mittel aus Produktions- und Regieaufträge

Wir dokumentieren hier die Presseerklärung:

Bereits über 200 Film- und Fernsehregisseurinnen sowie über 100 Unterstützerinnen und Unterstützer fordern von der Politik, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie den Filmförderungen des Bundes und der Länder die Einführung verbindlicher Frauenquoten. Weiterlesen Dokumentiert: PRO QUOTE REGIE e.V. will Frauenquote für öffentliche Mittel aus Produktions- und Regieaufträge

Baden-Württemberg erhöht Filmförderung um 5,4 Mio. Euro

Der Film- und Medienstandort Baden-Württemberg soll mit insgesamt 5,4 Mio. Euro gefördert werden. Diese Mittel fließen in die hochwertige künstlerische Ausbildung und in die Stärkung des Produktionsstandorts, insbesondere im Bereich Animation. Diese Mittel für die Filmfördergesellschaft MFG werden um 1,1 Mio. Euro erhöht.

 

 

Presseerklärung