Zitiert: Filmförderung steigt um 11,3 Millionen Euro

Erstes Aufatmen in der Filmbranche. Die kulturelle Filmförderung soll um 11,3 Millionen Euro ab 2025 aufgestockt werden, teilt das BKM nach dem formellen Haushaltsbeschluss der Bundesregierung mit. Dazu kommen nochmal 7 Millionen Euro Kinoförderung. […] Formal liege der Zuwachs sogar bei über…

Zitiert: Mitteldeutscher Geist, der bei der Gründung der MDM sehr lebendig war, muss wiederbelebt werden

Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in dieser Hinsicht noch intensiver und koordinierter zusammenarbeiten. Wir stellen fest, dass die einzelnen Standorte zunehmend an Grenzen stoßen und viele Entwicklungen im Vergleich zu den großen nationalen Medienstandorten, mit…

Zitiert: Reform der Filmförderung – ein ungedeckter Scheck

Claudia Roth sucht mit der Branche nach 17 Monaten endlich den Dialog über Kernfragen der künftigen Filmförderung. Vieles bleibt umstritten, vor allem der Zwang für Sender und Streamer, mit festen Abgaben zur Förderung beizutragen. […]

Trotz aller Differenzen sollen Referentenentwürfe für die Filmförderzulage sowie die Investitionsabgabe im zweiten Halbjahr 2024 im Kabinett beschlossen werden. […]

Doch selbst die Kulturstaatsministerin glaubt nicht mehr an eine Verabschiedung noch in diesem Jahr. Nach Auskunft ihres Sprechers sollen alle Säulen der Reform der Filmförderung in dieser Legislaturperiode eingeführt werden.

Helmut Hartung, faz.net, 15.07.2024 (online)

Zitiert: Unterstützung von Filmemacher*innen mit Behinderungen in Österreich

Das Visionary Fellowship ist ein einjähriges Programm, das Filmemacher*innen mit Behinderungen mit finanziellen Ressourcen und Mentoring dabei unterstützt, einen Kurzfilm zu drehen und diesen in ihren ersten Spielfilm zu verwandeln. Das Programm deckt den Übergang zwischen der Produktion eines Kurzfilms und der…

Zitiert: Multimillionengräber als Erfolge verkaufen

Meist, wenn über deutsches Kino gesprochen wird, wird die deutsche Filmkultur dabei erst einmal in zwei Teile geschnitten: Der Unterhaltungsfilm auf der einen, der Autorenfilm auf der anderen. An dieser Schnittstelle wurde vor rund 60 Jahren die Filmförderung gegründet, die zunächst nur Kunst förderte und das Populäre verschmähte. Heute hat sich ihr Fokus nahezu umgekehrt: Es ist die Filmwirtschaft, der ihr Hauptaugenmerk gilt. Die aber hat ihrerseits gelernt, selbst Multimillionengräber als Erfolge zu verkaufen. Denn auch an Misserfolgen lässt es sich in Deutschland gut verdienen.

Daniel Kothenschulte, fr.de, 18.06.2024 (online)