Animation: Publikumsmagnet ohne Rückhalt

AG Animationsfilm fordert angemessene Unterstützung für publikumsstärkste Filmbranche Animationsfilme sind seit Jahren erfolgreiches Exportgut der deutschen Filmbranche, erzielen auch bei den Plattformen im Ausland wochenlang Platzierungen in den TOP 10 der Publikumslieblinge. 2018 waren vier der publikumsstärksten Filme im Ausland deutsche Animationsfilme…

Zitiert: Lockdown führt in der Kultur zu einem Strukturwandel hin zu stärkerem Konformismus

Die Kulturbranche fiel im Lockdowndiskurs als schnöde Freizeitaktivität oft unter den Tisch. Zu Unrecht, denn ihr ökonomisches Gewicht ist beachtlich. In dem Monitoringbericht „Kultur- und Kreativwirtschaft 2020“, gerade herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, rangiert sie mit einer Bruttowertschöpfung von etwa…

Zitiert: Wie lange hat es bei „Systemsprenger“ von der Idee bis zum Start auf der Leinwand gebraucht?

Norah Fingscheidt, die Drehbuchautorin und Regisseurin war noch Studentin, als sie die Idee hatte. Insgesamt hat es sechs Jahre gedauert, bis sie das Drehbuch, durch aufwendige Recherchen, entwickelt hatte, die Finanzierung zusammengestellt war und wir drehen konnten und dann noch ein Jahr bis zur Premiere auf der Berlinale. Das ist für einen Debutfilm mit einem sehr anspruchsvollen Thema keine ungewöhnliche Zeitspanne. Die Förderung war nicht ganz einfach und es hat auch längere Zeit gedauert, bis wir einen Verleih gefunden hatten.

Jakob D. Weydemann, medienpolitik.net, 19.11.2020 (online)

Zitiert: Es ist nicht der Anspruch, dem Markt gerecht zu werden

Entscheidend ist, dass der Film berührt und dem Thema gerecht wird, ohne dabei ständig auf die Quote zu schielen. … Wenn öffentlich-rechtliche Sender Programm für die Nische machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Quote, wenn sie Programm für die Masse machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Güte. Natürlich will ich viele erreichen, aber das darf nie der erste Impuls sein. Zumal sich Erfolg selten im Voraus berechnen lässt. Schön wär’s.

Hubertus Meyer-Burckhard, tagesspiegel.de, 26.04.2021 (online)