MDR ist ein Verlierer der Rundfunkbeitragsreform

Die insgesamt verwendbaren Erträge sind beim MDR von 670 Mio. Euro (2007) auf 728 Mio. Euro (2016) gestiegen. Im selben Zeitraum sind allerdings die Beitragseinnahmen nur um 15 Millionen Euro gestiegen. Insbesondere hat die Umstellung auf das neue Beitragsmodell dem MDR nicht viel gebracht. Die verwendbaren Beitragseinnahmen lagen mit 575,3 Mio. Euro im Jahr 2016 sogar unter denen aus dem Jahr 2009 mit 576,9 Mio. Euro. (2007 waren es 559,1 Mio. Euro.) (online)

„Star Wars“-Einnahmen

„Sechs Wochen vor dem weltweiten Filmstart erwacht die Marketing-Macht, die mit geschätzten 225 Millionen Dollar mehr kostet als die Produktion des Films (200 Millionen)“, berichtet Jürgen Schmieder auf sueddeutsche.de (06.11.2015). Der Film soll weltweit 2,3 Milliarden Dollar einspielen können. Allein in China schließlich will man etwa 550 Millionen Dollar erwirtschaften. Weiterlesen „Star Wars“-Einnahmen

VPRT stellt fest: Privat-TV hat fast doppelt soviel Umsatz wie ARD und ZDF

Die Umsatzerlöse der gesamten Fernsehbranche in Deutschland (inklusive Teleshopping) lagen im Jahr 2013 bei rund 14,8 Milliarden Euro. Die privaten Anbieter erreichten Gesamterlöse von rund 9,3 Milliarden Euro. Der Anteil der Werbeeinnahmen macht davon 3,8 Milliarden Euro aus. Die Erlöse aus Pay-TV und Pay-VoD lagen bei rund 2,1 Milliarden Euro. Die Teleshoppingsender konnten 1,7 Milliarden Euro erwirtschaften. Die sonstigen Einnahmen lagen bei geschätzten 1,5 Milliarden Euro. Weiterlesen VPRT stellt fest: Privat-TV hat fast doppelt soviel Umsatz wie ARD und ZDF

ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Das Handelsblatt hat dem ARD-Vorsitzenden und NDR-Intendanten Lutz Marmor einen Gastkommentar zugestanden.Dieser wurde am 7. Juli veröffentlicht. Darin führt er unter anderem aus:

 

„Zu unserem Auftrag gehören aber auch Unterhaltung und Sport. Wenn mehr als 25 Millionen Menschen vorm Fernseher sitzen und in diesen Tagen abends das Erste oder das ZDF einschalten, stimmen sie mit der Fernbedienung ab: für frei empfangbaren Fußball. Wir wissen: Einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie es ihn in Deutschland gibt, muss man sich leisten wollen. Und wir müssen Tag für Tag beweisen, dass es sich lohnt.“

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