Fakten zu ARD und ZDF sowie Deutschlandradio: Personal gesamt

Die Anstalten erbringen ihre Leistungen mit Personal in unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Die Personalkapazität (rechnerisch rund 41.000 Mitarbeiter) entfällt auf folgende Bereiche:

  • 59 % fest angestelltes Personal,
  • 20 % freie Mitarbeiter,
  • 2 % Arbeitnehmerüberlassung,
  • 5 % Personal bei GSEA ohne eigene Rechtsform,
  • 1 % Personal bei GSEA mit eigener Rechtsform,
  • 13 % Personal bei Beteiligungsunternehmen.

 

Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, dass an den GSEA mit eigener Rechtsform und an den übrigen Beteiligungsunternehmen zum Teil Dritte beteiligt sind und die Unternehmen teilweise auch für Dritte tätig sind.

 

(Quelle: 19. KEF-Bericht, online)

Dokumentiert: Mehr als 3200 Hörerinnen und Hörer wollen „2254 Nachtgespräche“ beim Deutschlandradio erhalten

„Am 11. September 2014 tagt der Hörfunkrat von Deutschlandradio erstmals öffentlich. Damit setzt er ein Signal für mehr Transparenz und lässt darauf hoffen, dass er erkannt hat, wie wichtig demokratische Kontrolle und Beteiligung der Öffentlichkeit für die Gesellschaft sind. Die Sitzung beginnt um 11 Uhr im Berliner Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz.

 

Zuvor, um 10 Uhr, wird dort eine Petition übergeben – mehr als 3200 Unterzeichner/innen fordern darin die Fortführung der „2254 Nachtgespräche“, einer Höreranrufsendung, die im Zuge der Programmreform bei Deutschlandradio Kultur gestrichen wurde. Die Begründungen der Programmverantwortlichen sind bei näherer Betrachtung nicht nur widersprüchlich, sondern auch kaum belegt, außer mit einer Studie von 2012, deren Ergebnisse bislang geheim gehalten werden. Weiterlesen Dokumentiert: Mehr als 3200 Hörerinnen und Hörer wollen „2254 Nachtgespräche“ beim Deutschlandradio erhalten

Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen

Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.

Klick-Tipp: 2254 Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten!

Die Mitte Juni durchgeführte Programmreform beim Deutschlandradio soll es ermöglichen, „Politik unter kulturellen Aspekten“ zu betrachten, „Kultur politisch“ beleuchten. (Ulrike Simon in der Berliner Zeitung.) Das eine Programm soll klar wortorientiert sein, das andere mehr musikorientiert.

Da es beim Deutschlandfunk schon viele Wortsendungen gibt, ist für lange Wortsendungen des Deutschlandradios kein Platz mehr frei. Besonders groß ist der Widerstand gegen die Abschaffung der „2254 Nachtgespräche“. (Marvin Schade auf meedia.de) Seit zwei Monaten läuft dazu auch eine Petition.

 

Link zur Petition