Zitiert: Fusion von ARD und ZDF?

Die vorgetragene Begründung, im öffentlich-rechtlichen System sei die Ausstrahlung von zwei nationalen Sender mittlerweile überflüssig, stimmt indes nur teilweise. Richtig ist: ARD und ZDF produzieren Krimis, Naturdokus, Spielshows, Kochsendungen, Sportmagazine und andere Unterhaltungsangebote in solcher Überfülle, dass einzelne Formate untergehen. Wer Geld…

Zitiert: CDU in Sachsen und Sachsen-Anhalt fordert Zusammenlegung von ARD und ZDF

Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen weitere Reformen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Neben einer Konsolidierung innerhalb der ARD ist eine zielorientierte und sachliche Diskussion über die Zusammenlegung von ARD und ZDF notwendig“, heißt es in einem gemeinsamen Papier. Das ursprüngliche Ziel,…

Zitiert: Politik in ARD und ZDF

Das klingt vielleicht dramatisch, aber erinnern Sie sich nur mal daran, wie der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht und Gerhard Stoltenberg aus Schleswig-Holstein Ende der 70er-Jahre den Staatsvertrag der Dreiländeranstalt NDR sprengen wollten. Denen passte die Berichterstattung aus Hamburg nicht. Der Kampf um…

Zitiert: Parteipolitische „Zugeneigtheit“ von ZDF-Intendanten

Wolfram Weimer ist Staatsminister für Kultur. Er übersieht, dass er in öffentlichen Erklärungen immer mit der Autorität seines Amtes votiert, in diesem Fall auch noch zu einem Thema, für das er wirklich keine Zuständigkeit hat. Und er übersieht, dass die Rede von der Linksgeneigtheit den Boden für eine Verschwörungstheorie bereitet. Im ZDF gibt es seit seiner Gründung 1962, also seit 63 Jahren, von Karl Holzamer bis Norbert Himmler, nur Intendanten, die Mitglieder der CDU waren oder ihr zugeneigt sind. Haben sie wirklich unbemerkt einen Linksruck herbeigeführt?

Norbert Schneider, epd medien, 25.10.2025 (online)

Koalitionsvertrag: Weniger Demokratie wagen

Mit dem Slogan „Medienvielfalt stärken – Meinungsfreiheit sichern“ ist die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD angetreten. Keine Koalitionsvereinbarung ohne Bekenntnis zur „flächendeckenden Versorgung mit journalistischen Angeboten“. Aber halt: Hieß es nicht bei der Ampel (und der letzten Merkel-Regierung!) noch „flächendeckende Versorgung mit…