Zitiert: Zerschlagung der Vielfalt der DDR-Wende-Medien beförderte mediale Spaltung

Viele DDR-Journalist*innen hatten bereits im Herbst 1989 mit Verve selbst begonnen, ihre Funktionärsrollen abzustreifen. Viele DDR-Medienhäuser reformierten sich in diesen Monaten mit hoher Geschwindigkeit und großem Reformwillen aus sich selbst heraus: linientreue Chefredaktionen waren bis Anfang 1990 ausgetauscht worden, neue Chefredakteure wurden…

Zitiert: 40 Jahre Westfernsehen kostenlos und kein Dank

Im Streit um die Gebühren sollte sich die Magdeburger CDU-Fraktion an DDR-Zeiten erinnern: Damals waren DDR-Bürger dankbar für jede Nachricht, die sie in West-Radio oder -Fernseher empfangen konnten. Obwohl das Einschalten von „Feindsendern“ verboten, mindestens verpönt war, bauten Zigtausende DDR-Bürger Antennen auf…

Zitiert: West-Mediensystem sollte eins zu eins im Osten umgesetzt waren

Medienminister Müller (…) hat zum Beispiel klar gesehen, was passiert, wenn die starken SED-Bezirkszeitungen mit großen Westverlagen zusammengehen. Schnell wurde auch klar, dass der Westen das geplante umfassende Mediengesetz nicht wollte. Da sollte es um Dinge wie ‚innere Pressefreiheit‘ gehen, was für…

Zitiert: Die Wiedervereinigung als DDR-Geschäft

Die Wiedervereinigung war ein großer Erfolg, doch in West und Ost überwiegt bis heute die Enttäuschung. Hartnäckig hält sich der Verdacht, dass die Treuhand versagt hätte. Dieser Irrtum verdeckt das eigentliche Problem: Die Einheit wurde zu einem guten Geschäft für die Vermögenden,…