Zitiert: Sogar seriöse Medien kommen inzwischen oft boulevardesk daher

Für die mediale Besessenheit von Konflikten, politischen Strategie- und Personalfragen lassen sich viele Belege, auch Studien, anführen. Politikberichterstattung konzentriert sich oft stärker auf Prozesse und Strategien – auf das, was wir in der Politikwissenschaft „Politics“ nennen – und weniger auf die „Policies“,…

Zitiert: Die Banalisierung der Politik auf Social Media

Natürlich: Politik lebt auch von Nähe. Aber was bedeutet es, wenn Inhalte zunehmend nach den Maßstäben einer Plattform gestaltet werden, die Likes und schnelle Emotionen belohnt? Politik wird in diesem Setting leicht zur Personality-Show, in der die Frage wichtiger ist, wie jemand…

Zitiert: Dieses Urteil könnte den Boulevardjournalismus verändern

Die Schweizer Ex-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin muss entschädigt werden – mit den Einnahmen aus der Berichterstattung der Zeitung „Blick“. Das urteilt ein Gericht mehr als zehn Jahre nach einer Boulevardkampagne gegen sie. Ein Präzedenzfall in Sachen Persönlichkeitsrecht? […] Es ging dabei vor allem…

Zitiert: Narrativer Meldungsaufbau ist keine Boulevardisierung

Eine vorgetragene Nachricht, die den Erzählton vermeidet und lehrbuchmäßig die journalistischen W-Fragen abklappert, lässt sich erfahrungsgemäß schlechter memorieren und in eigene Kommunikationen übersetzen als eine narrativ aufgebaute. Wie oft haben wir uns vor dem Bildschirm schon gefragt: Wo ist das passiert –…

Zitiert: Wie Unterhaltung bei ARD und ZDF bisher sein soll

Im Paragraf 11 Absatz 1 des 12. Rundfunkstaatsvertrages (2008) hieß es: „Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und…