Zitiert: Wie Mathias Döpfner der neue Axel Cäsar Springer wird

Wenn die Pläne, die Ende vergangener Woche beschlossen wurden, wie geplant durchgehen, wird Axel Springer von 2025 an wieder vollständig in Familienbesitz sein. Und Mathias Döpfner, 61, der seit 2002 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens ist, wird 40 Jahre später über eine Machtfülle verfügen…

Zitiert: Medien gehören nicht in die Hände von Finanzinvestoren

Solche Gesellschaften sind vor allem an mehr Umsatz und mehr Geld interessiert. Sie wollen Unternehmen, bei denen sie eingestiegen sind, nach wenigen Jahren mit einem ordentlichen Profit wieder verkaufen. Das Mediengeschäft ist dafür nicht geeignet. Es erfordert nicht nur langfristiges Engagement, sondern auch die Bereitschaft, im Zweifel gesellschaftliche Verantwortung über Profitinteressen zu stellen.

Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass Springer nun zerschlagen werden soll. […] Wenn dann noch bei Bild mehr Anstand einzöge, wär’s perfekt.

Caspar Busse, sueddeutsche.de, 12.07.2024 (online)

Einigung im Telemedienstreit: Ende eines Verteilungskampfes um sieben Minuten

Für Ernüchterung auf beiden Seiten könnte indes dieses Ergebnis der aktuellen ARD-ZDF-Online-Studie sorgen: Von den 45 Minuten, die die Deutschen täglich für internetbasierte Mediennutzung aufwenden, entfallen nur sieben Minuten auf das Lesen von Artikeln. Der Löwenanteil der Aufmerksamkeit gilt Musik, Podcasts und vor allem Videos. Der Verteilungskampf dreht sich also im Grunde nur um diese sieben Minuten. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liest journalistische Angebote im Netz durchschnittlich immerhin 16 Minuten lang. Aber auch das ist – leider – nicht viel.

 

Volker Lilienthal, 7. Dezember 2017, Tagesspiegel Causa (online)

„Das ZDF löst die Bild als meinungsmächtigstes Medium in Deutschland ab“

Nach dem MedienVielfaltsMonitor der Landesmedienanstalten für das 1. Halbjahr 2015 ist das ZDF die Medienmarke mit der größten Meinungsmacht in Deutschland. Mit einem Anteil von 4,6 Prozent überholte das ZDF Springers Boulevard-Titel, der nun auf 4,4 Prozent kommt, meldet meedia.de.   Allerdings…

Zitat: Wie die Axel Springer AG mit den Angeboten von ARD und ZDF Geld macht

 

„Die Axel Springer AG, genauer die TV Digital, hat am Freitag eine Pressemitteilung versendet. Darin werben sie stolz für ihre neue TV Digital iPad-App. Der besondere Clou daran: Mit ihr kann man auch Live-TV via Stream sehen. Ermöglicht wird das durch eine Kooperation mit dem Stream-TV-Anbieter Zattoo. … Mangels Kooperationen bietet Zattoo nämlich weder die RTL- noch die ProSiebenSat.1-Sendergruppe an. Die auch von Axel Springer beworbenen “51 Sendern aus Deutschland und dem Ausland” bestehen überwiegend aus ARD, ZDF, deren Digital-Kanälen und den Dritten. Dafür verlangt die TV Digital im Monat 89 Cent.

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