Zitiert: Wie aus einem medialen Dreikampf ein Zweikampf wird

Lange Jahre schien es so, dass der Kampf um den TV-Markt einer zwischen den Privaten und den Öffentlich-Rechtlichen ist. Es war der Kampf zweier unterschiedlicher Systeme: Die einen finanzierten sich über Werbeeinnahmen, die anderen über Gebühren. Es waren die werbefinanzierten Sender, die…

Lesetipp: Die neuen Gatekeeper

„Nach dem Grundsatz, dass ein System von Öffentlichkeit effektiver zu beeinflussen ist, je zentralistischer es organisiert ist, besteht hier ein Problem. Tatsächlich besteht aus wirtschaftlicher und technischer Logik kein Grund, die Totalität dieser Dynamik zurückzudrängen. Nach den immanenten Kriterien der kybernetischen Systeme…

Fünf Konzerne teilen das Internet unter sich auf

„Sie sacken etwa 70 Prozent des Umsatzes von 300 Milliarden Dollar ein, den alle börsennotierten US-Internetfirmen zuletzt gemacht haben. 57 Prozent der Erlöse flossen allein in die Kassen von Amazon und Alphabet. So ähneln die Garagenfirmen von einst längst jenen riesigen Konglomeraten, die im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts den Baumwollhandel, den Eisenbahnbau, die Silberminen und die Finanzgeschäfte kontrollierten. Keine Industrie ist mehr vor ihnen sicher“.

 

Claus Hulverscheidt und Kathrin Werner, Süddeutsche Zeitung, 15.11.2015 (Paid Content)

Afrika: Wie man Netzneutralität auch sichern kann

Warum sich Barack Obama für die Netzneutralität ausspricht, beschreibt Andrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung (12.11.2014). Wenn in Europa die Netzanbieter die Netzneutralität aufheben würden, hätte dies vor allem auch Folgen für die US-amerikanischen Inhalteanbieter. Die Infrastruktur sei in der Hand europäischer Firmen, die Inhalte kämen in Überzahl aus Amerika. Man hat dort kein Interesse, dass Netflix die Videoangebote von Google oder Amazon „ausbremst“. Weiterlesen Afrika: Wie man Netzneutralität auch sichern kann