Zitiert: Unabhängigkeit

Würden Google, Amazon oder Microsoft plötzlich ihre Services abstellen, bräche hierzulande Chaos aus. Wir müssen europäische Alternativen entwickeln. So wie wir uns nach Putins Angriff auf die Ukraine unter großen Mühen von russischem Gas unabhängig gemacht haben, müssen wir auch unabhängig von amerikanischen Servern und Services werden.

Udo Müller, t-online.de, 30.01.2026 (online)

Zitiert: Netflix, Disney+, Apple, Amazon kaufen Talente weg

Die BBC ist zwar nach wie vor wichtig für die Kreativbranche, die einen großen Teil der britischen Wirtschaft ausmacht, indem sie auch Talente entdeckt und entwickelt. Aber wenn diese Talente ein bestimmtes Niveau erreichen, werden sie mittlerweile von Netflix, Disney+, Apple, Amazon und anderen großen Streamingdiensten weggeschnappt, denn die BBC kann mit deren Budgets nicht mithalten. Aber das ist natürlich ein Problem.

Klaus Taschwer, derstandard.at, 24.01.2026 (online)

Zitiert: Google, Meta und Amazon fressen alle anderen auf

Der Verband der Mediaagenturen sagt für dieses Jahr Werbeumsätze von 31,6 Milliarden Euro voraus. Mehr als die Hälfte davon geht an Google, Meta und Amazon. Setzt sich der Trend fort, beherrschen sie den Markt bald ganz. Und nicht nur den Markt. […]

Denn hier geht es nicht allein um Werbeeinnahmen und Umsätze, sondern um eine digitale Megastruktur, die den Wettbewerb vernichtet, den öffentlichen Raum definiert und die Demokratie aushöhlt. Sie wächst und wächst und wächst. Nicht mehr lange, und der Marktanteil der ausländischen Techgiganten beträgt 75 und dann 100 Prozent. Und die anderen sind – weg.

Michael Hanfeld, faz.net, 15.01.2026 (online)

Zitiert: „Big Tech“ kontrolliert Plattformen und IT-Cloud-Infrastruktur

„Big Tech“ kontrolliert nicht nur die großen Plattformen, die für unser öffentliches Leben entscheidend geworden sind. Dieselbe Hand voll von Tech-Konzernen kontrolliert die Infrastruktur, die Europa braucht, um eine Chance auf Wettbewerb und Wachstum durch neue Technologien zu haben. So teilen sich drei Anbieter, Amazon, Microsoft und Google, zwei Drittel der Cloud-Infrastruktur, die Unternehmen für die Entwicklung von KI-Anwendungen benötigen.

Felix Kartte, faz.net, 03.11.2024 (online)

Zitiert: Ex-Google-Chef Eric Schmidt – erst rauben, den Rest machen die Anwälte

Der frühere Google-Chef Eric Schmidt spricht Klartext über den Markt der Künstlichen Intelligenz: Die Rechte von Urhebern zählen nicht, es sei wie im Wilden Westen: „Boom, boom, boom, boom“. […] Schmidt sprach über die Entwicklung von sogenannten Large Language Models (LLM) und…