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Zitiert: Journalisten von ARD und ZDF wollen in „Zukunftsrat“

Die in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (Agra) vertretenen Journalistinnen von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle fordern ein Mitspracherecht bei der Reform der Öffentlich-Rechtlichen. In einem Brief an die Rundfunkkommission der Länder schreiben sie, dass der vorgeschlagene „Zukunftsrat“ nicht über ihre Köpfe hinweg diskutieren sollte.

turi2.de, 25.1.2023 (online)

Brief vom 24.1.2023 (online)

Zitiert: Satire mit Haltung oder unpolitischer Humor?

Wir haben in extrem politischen Zeiten eine Welle von Satire mit Haltung erlebt. Man bekommt vor lauter Haltung ja schon Rückenschmerzen. Was vernachlässigt wurde, war unpolitischer Humor, der aus der Anarchie kommt. Ich möchte einen Aufruf starten: Das deutsche Fernsehen kann mehr Schwachsinn vertragen! „Kentucky schreit ficken“ war mal lustig, ist heute noch lustig. Oder Helge Schneider! Und ich werde nicht sterben bevor ich nicht mindestens etwas vergleichbar lustiges gemacht habe. Es braucht Zerstreuung. Ich möchte auch als Zuschauer manchmal einfach glücklich sein und nicht immer Weltschmerz transportiert bekommen.

Schlecky Silberstein, dwdl.de, 18.1.2023 (online)

Zitiert: Handball-WM plötzlich ein Quoten-Hit

Die Erfahrung lehrt, dass die Begeisterung für alle anderen Sportarten als Fußball wie eine Feuerwerksrakete hochschießt, wenn sich Event und Ergebnis vermählen, und sogleich erlischt, sobald die deutsche Mannschaft ausgeschieden ist. Beim Duell Bodenständigkeit gegen Erfolglosigkeit gewinnt die Erfolglosigkeit.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 23.1.2023 (online)