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Out of Space: Absurder Tausch Frequenz gegen Spende?

 

„Absurd ist die Situation nicht nur, weil ein Medienwächter der Überzeugung ist, er habe korrekt gehandelt, wen er Programmveranstalter Frequenzen quasi kaufen lässt. Sondern auch, weil er sich darauf ein Gesetz berufen kann, das selbst ein Skandal sein müsste – weil es Medienkontrolle mit Standortförderungsaspekten vermengt. Es sind nicht bloß die Anstalten, die den Eindruck erwecken, dass es weniger um Aufsicht als um Standortinteressen geht. Die Medienpolitik der Länder unterstützt sie dabei, indem sie sich grundlegenden Reformen verschließt.“

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Thomas Stadler zur Frage, wer für die Medienpolitik zuständig ist

Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, schrieb am Montag bei SPON einen Meinungsbeitrag mit dem Titel „Medienstaatsvertrag: Netzpolitik darf nicht Ländersache werden“. Er bezog sich dabei auf eine Rede von Olaf Scholz, in der diesen einen Medienstaatsvertrag (der Bundesländer) vorschlug. Er wolle die Rundfunkkommission zu einer Medienkommission weiterentwickeln. Wer ist für die Medien- und Netzpolitik eigentlich zuständig, fragte Thomas Stadler?

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Thomas Bach für einen eigenen olympischen Fernsehsender

 

Thomas Bach will IOC-Präsident werden. Dafür muss er sich auch im Gespräch halten. Nun äußerte er die Idee, einen eigenen olympischen Fernsehsender zu schaffen. Ziel sei es, die Präsenz der olympischen Sportarten auch in der vierjährigen Pause zwischen den Spielen zu verstärken. „Eine Vision wäre ein digitaler olympischer Fernsehkanal, der das weltweite Sportprogramm bündelt und dann ständig auf Sendung wäre“, so Thomas Bach in einem FAZ-Interview.

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Wie der Burda-Verlag seine digitale Zukunft sieht

 

Das Onlineangebot des Burda-Magazins Focus sieht der Vorstandschef von Hubert Burda Media, Paul-Bernhard Kallen, „ als eine Art elektronische Gratis-Tageszeitung“. Bisher sieht es nicht so aus, dass große Teile der Inhalte für die Nutzer kostenpflichtig sein werden. Dazu passt auch, dass man im Herbst eine deutsche Version der Huffington Post anbieten will.

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Dokumentiert: Wie drei Ministerpräsidenten mit Udo Reiter seinen Nachfolger bestimmten

 

Auf dem Kulturkanal 3sat lief am 27. Mai eine neue Ausgabe der Sendereihe „Peter Voß fragt“ (22.25 bis 23.10 Uhr), in der der ehemalige Intendant des Südwestrundfunks (SWR) seinen früheren Kollegen Udo Reiter interviewte, der von 1991 bis 2011 Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) war. In dem Gespräch, in dem sich Voß, 72, und Reiter, 69, duzten, ging es auch darum, wie beim MDR 2011 für Reiter ein Nachfolger gefunden wurde. Die Funkkorrespondenz dokumentierte diese Passage aus dem Gespräch im Wortlaut. Hier folgen Reiters Aussagen dazu:

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