Neueste Beiträge

ARD und ZDF beim IOC wohl auf Dauer ohne Chance

IOC-Präsident Thomas Bach will die Olympischen Spiele für junge Menschen attraktiver machen. Der neue „Olympic Channel“, der ab 2016 rund um die Uhr olympischen Sport im Internet senden wird, sei nötig, „um die Relevanz unserer Sportarten zu erhalten und die Athleten in der jungen Zielgruppe zu verankern. … Die Vielzahl der Plattformen, die wir künftig brauchen, kann uns Discovery bieten, nicht aber ARD und ZDF“, meldet horizont (08.10.2015) Weiterlesen ARD und ZDF beim IOC wohl auf Dauer ohne Chance

Vermachtung in den Medien und gesellschaftliche Kontrolle

Der Rundfunk, also Radio und Fernsehen, so das Bundesverfassungsgericht, hat „keine Freiheit an sich“, sondern eine „dienende Freiheit“. Er soll der freien und öffentlichen Meinungs- und Willensbildung und damit der Demokratie „dienen“. Das Bundesverfassungsgericht hat immer wieder darauf verwiesen, dass es eine zentrale Aufgabe der Medienpolitik, vorherrschende Meinungsmacht zu verhindern. Somit ist klar, dass sich Medienpolitik nicht nur auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschränken darf, sondern die Akteure in der gesamtgesellschaftlichen Kommunikation im Blick haben muss. Weiterlesen Vermachtung in den Medien und gesellschaftliche Kontrolle

ARD-Produzentenbericht: „Meilenstein auf dem Weg zu Transparenz“?

Die Ergebnisse des ersten ARD-Produzentenberichts, der am 23. September in Stuttgart vorgestellt wurde,  fasste Volker Nünning in der Medienkorrespondenz (02.10.2015)zusammen. „Die ARD hat im Jahr 2014 insgesamt 707,1 Mio Euro an Firmen für die Herstellung von Fernsehproduktionen gezahlt. Mehr als zwei Drittel des Gesamtbetrags hätten Unternehmen erhalten, die nicht mit der ARD verbunden seien. … Von den insgesamt 707,1 Mio Euro, die die ARD 2014 an Produzenten zahlte, flossen konkret 493,5 Mio Euro an Unternehmen, bei denen weder eine ARD-Anstalt noch die Degeto direkt bzw. indirekt beteiligt ist. Das entspricht einem Anteil von 69,8 Prozent. Weiterlesen ARD-Produzentenbericht: „Meilenstein auf dem Weg zu Transparenz“?

Jugendmedienschutz: Die Prüfer werden immer nachsichtiger

„FSK und USK könnten mit ihren bunten Alterskennzeichen“ eine große Hilfe, zu entscheiden, welche Spiele und Filme man seinen Kindern kaufen bzw. zeigen kann. Allerdings könne man sich nicht mehr auf sie verlassen. „Filme und Computerspiele, die extreme Gewalt zeigen, waren noch…