Zitiert: Woran die Skalierung der KI-Agenten bisher scheitert

KI-Agenten sollen Prozesse automatisieren und Produktivität heben. Doch nur wenige Unternehmen schaffen den Sprung aus Pilotprojekten. Nicht die Technik, sondern Integration, Datenqualität und Führung bremsen. […]

Schließlich nennen Experten einen häufig unterschätzten Faktor: fehlende strategische Verankerung. Erfolgreiche KI-Pioniere unterscheiden sich laut einer Synthese-Studie dadurch, dass sie von Anfang an eine klare KI-Strategie, Executive Sponsorship und formale Governance etabliert haben. Programme mit starker Führungsverankerung und Governance schaffen es etwa doppelt so häufig in den Erfolg wie solche, die nur isoliert in Abteilungen vor sich hin experimentieren. Dieses Ergebnis unterstreicht: KI-Agenten entfalten ihren Wert nicht als Plug-and-Play-Wunder, sondern erfordern oft neue Prozesse, Organisationsstrukturen und Kompetenzen, um voll wirksam zu werden. Unternehmen, die KI „nur draufschrauben“ wollen, statt ihre Workflows grundlegend neu zu denken, erzielen daher oft nur begrenzte Effekte.

Johannes Winkelhage, faz.net, 19.01.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)