Kern der Reform ist, dass die bisherigen halbstündigen Fachsendungen in ihrer jetzigen Form entfallen. Also etwa „Wirtschaft am Mittag“ oder das Bildungsmagazin „Campus & Karriere“, das Medienmagazin „@mediasres“, „Forschung aktuell“ oder der „Büchermarkt“. Stattdessen soll es künftig dreimal statt wie bislang einmal pro Tag einen Hintergrund geben zu einem speziellen Thema. […]
Woraus sich für etliche von ihnen die Frage ergibt, weshalb diese Reform überhaupt notwendig sei. Schließlich steigen die Einschaltquoten beim Deutschlandfunk seit mehreren Jahren, das Programm ist überaus erfolgreich. Die aktuelle Media-Analyse Audio hat ergeben, dass der Sender unter der Woche täglich mehr als 2,5 Millionen Hörerinnen und Hörer hat. Damit liegt er auf dem sechsten Platz in der Rangliste der meistgehörten Radioprogramme in Deutschland.
Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 16.06.2026 (online)

