Zitiert: Wie sich der Deutschlandfunk neu aufstellen will

Kern der Reform ist, dass die bisherigen halbstündigen Fachsendungen in ihrer jetzigen Form entfallen. Also etwa „Wirtschaft am Mittag“ oder das Bildungsmagazin „Campus & Karriere“, das Medienmagazin „@mediasres“, „Forschung aktuell“ oder der „Büchermarkt“. Stattdessen soll es künftig dreimal statt wie bislang einmal pro Tag einen Hintergrund geben zu einem speziellen Thema. […]

Woraus sich für etliche von ihnen die Frage ergibt, weshalb diese Reform überhaupt notwendig sei. Schließlich steigen die Einschaltquoten beim Deutschlandfunk seit mehreren Jahren, das Programm ist überaus erfolgreich. Die aktuelle Media-Analyse Audio hat ergeben, dass der Sender unter der Woche täglich mehr als 2,5 Millionen Hörerinnen und Hörer hat. Damit liegt er auf dem sechsten Platz in der Rangliste der meistgehörten Radioprogramme in Deutschland.

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 16.06.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)