Zitiert: Vertrauen in Nachrichten bleibt in Deutschland trotz Social Media stabil

Trotz der wachsenden Bedeutung sozialer Medien bleibt das Vertrauen in Nachrichten in Deutschland dem „Reuters Institute Digital News Report 2026“ zufolge stabil. 46 Prozent der erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzer gaben demnach an, dem Großteil der Nachrichten meist vertrauen zu können. Gegenüber 2025 sei der Anteil nahezu unverändert und liege zugleich etwas über den Werten von 2023 und 2024. […]

Zugleich gewinnen soziale Medien als Nachrichtenquelle weiter an Bedeutung: 36 Prozent der erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland kommen dort in einer gewöhnlichen Woche mit Nachrichten in Kontakt. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt der Anteil bei 60 Prozent. Für 44 Prozent dieser Altersgruppe sind soziale Medien inzwischen die wichtigste Nachrichtenquelle.

Einen Grund zur Sorge sieht Co-Autor Sascha Hölig darin jedoch nicht. „Die Nutzenden sind angestiegen, aber nicht diejenigen, die sich nur auf soziale Medien als Nachrichtenquelle verlassen“, sagte er. Soziale Medien würden in aller Regel ergänzend zu anderen Nachrichtenangeboten genutzt.

dpa, tagesspiegel.de, 16.06.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)