Im Zuge der geplanten Programmreform beim Deutschlandfunk sollen Fachsendungen wie „Umwelt und Verbraucher“ wegfallen. Verbände wie Nabu, BUND und Umwelthilfe warnen vor einem Verlust publizistischer Tiefe. […]
Durch die geplanten Änderungen bestehe „das Risiko, dass Themenvielfalt, Fachlichkeit und publizistische Tiefe an Raum verlieren“, schreiben mehrere Organisationen in einem am Freitag verbreiteten Offenen Brief an Intendant Stefan Raue und Programmdirektorin Jona Teichmann.
Die Verbände werben insbesondere für den Erhalt von Fachsendungen wie „Umwelt und Verbraucher“. Diese Angebote zeigten „beispielhaft, welchen Wert Formate mit journalistischer Tiefe haben“. Natur-, Klima- und Verbraucherthemen gehörten zu den Anliegen vieler Menschen in Deutschland. „Sie brauchen einen festen Platz im Programm – unabhängig von tagespolitischen Erregungswellen.“
Unterschrieben haben den Offenen Brief zehn Verbände, darunter der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe und der Deutsche Naturschutzring. Auch der Deutsche Journalisten-Verband zählt zu den Unterstützern des Appells.
epd medien, 10.07.2026 (online)

