Zitiert: Suchtbeauftragter warnt vor Sportwetten-Werbung zur WM

Fußball-Fieber, schnelle Wette – und schnelles Geld? Bei der WM ist Sportwettenwerbung besonders ausgeprägt. Hendrik Streeck mahnt, Fußball dürfe nicht zum Einstieg in die Spielsucht werden. […]

„Problematisch ist, wenn Fußball, Emotion und Wetteinsatz so eng miteinander verbunden werden, dass gerade junge Menschen den Eindruck bekommen, Wetten gehörten selbstverständlich zum Spiel dazu. Sportwetten sind kein harmloser Nervenkitzel. Sie können süchtig machen“, sagte Hendrik Streeck (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. […]

Laut Streeck weisen in Deutschland rund 1,23 Millionen Menschen zwischen 18 und 70 Jahren eine Glücksspielstörung auf. „Eine genaue Zahl nur für Sportwetten gibt es nicht, weil viele Betroffene mehrere Glücksspielarten nutzen. Klar ist aber, dass Sportwetten und vor allem Live-Wetten ein besonders hohes Risiko haben“, sagte Streeck. Aus einem Impuls werde dann schnell ein Kontrollverlust.

dpa, sueddeutsche.de, 26.05.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)