Zitiert: Russische Desinformationskampagne weitgehend wirkungslos

Immer wieder tauchen im Netz Fake News mit gefälschten Medien-Logos auf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und das Bundesinnenministerium halten die russische Desinformationskampagne für weitgehend wirkungslos. […]

„Oft ist die Schadenswirkung als eher begrenzt einzuschätzen“, sagte eine BSI-Sprecherin dem epd in Bonn. In den vergangenen Monaten tauchten in sozialen Netzwerken wiederholt Fake News im Namen etablierter Medien wie „Stern“, „Spiegel TV“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ auf. [….]

Das Bundesinnenministerium teilte dem epd mit, die von „Matrjoschka“ veröffentlichten Meldungen verzeichneten „häufig unmittelbar nach Veröffentlichung sehr viele Interaktionen, die jedoch künstlich in die Höhe getrieben“ wirkten. In der Folge gebe es dann kaum noch Interaktionen. „Das deutet darauf hin, dass sie nur von sehr wenigen Nutzern überhaupt wahrgenommen werden“, erklärte ein Sprecher. Daher müsse sorgsam abgewogen werden, ob ein Aufgreifen, zum Beispiel durch seriöse Medien, nicht ungewollt die Reichweite der Nachrichten über Gebühr vergrößere. „Perspektivisch gilt es vor allem, die Resilienz der Bevölkerung gegenüber gefälschten Meldungen zu stärken.“

epd medien, 09.09.2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)