In Frankreich gibt es Wirbel um einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der in seinem Abschlussbericht deutliche Einschnitte bei der Senderzahl und Finanzierung fordert. Sowohl Premierminister Sébastien Lecornu als auch die Chefin des öffentlichen Fernsehens France Télévisions, Delphine Ernotte, wiesen die vom Berichterstatter des Ausschusses, dem Rechts-Abgeordneten Charles Alloncle, erhobenen Forderungen und Feststellungen zurück.
„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk den Herausforderungen unserer Zeit nicht gewachsen zu sein scheint“, schreibt Alloncle und plädiert für eine „vollständige oder teilweise Neugestaltung der Arbeitsweise der großen Einrichtungen des Sektors, angefangen bei France Télévisions und Radio France“.
APA, derstandard.at, 05.05.2026 (online)

