Die Gefahren für junge Menschen im Internet sind vielfältig. Ein von der Regierung beauftragtes Expertengremium warnt in einer Bestandsaufnahme vor einfachen Antworten wie reinen Altersgrenzen. Auch Familienministerin Prien strebt eine „Gesamtstrategie“ für besseren Schutz an.
Cybermobbing, Missbrauchsanbahnung, Desinformation: Junge Menschen sind im Internet mit vielen Risiken konfrontiert. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Sachstandsbeschreibung der „Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Gleichzeitig gebe es im Netz auch „Räume für Unterstützung“, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, heißt es dort. Angesichts der komplizierten Gemengelage weist die Kommission simple Lösungsvorschläge zurück.
Die „Bestandsaufnahme“ des Fachgremiums umfasst knapp 130 Seiten und dient der Vorbereitung von Empfehlungen, die am 24. Juni vorgelegt werden sollen. Beleuchtet werden „Gefährdungslagen und Teilhabemöglichkeiten“ junger Menschen im Netz, Medienkompetenzvermittlung und Präventionsmaßnahmen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.
epd medien, 20.04.2026 (online)

