Die Bedeutung präziser Recherche ist gleichgeblieben, während das Tempo, in dem wir uns Kritik stellen müssen, zugenommen hat. Und weil diese Kritik – auch mir persönlich gegenüber – unverschämter, bodenloser, kampagnenartiger geworden ist, erfordert es womöglich ein dickeres Fell als früher. Es sollte allerdings nicht so dick sein, keine Emotionen mehr an sich ranzulassen. […]
Journalistisches Handwerk ist unerlässlich, Menschenfreundlichkeit aber auch.
Georg Restle, dwdl.de, 26.03.2026 (online)

