Deutsche Redaktionen haben entschieden, permanent ein englisches Wort in ihre Doku- und Podcast-Titel einzubauen: „Inside“. Weil das so bedeutungsvoll klingt, so nah dran und tief drin. Nur sind einige dieser Titel dann eher lächerlich. Und wie inflationär kann man so ein Wort eigentlich verwenden? […]
Wie oft, wie inflationär kann man „Inside“ noch verwenden? Wie banal können die im Detail durchleuchteten Phänomene nach „Inside Supermarkt“ und „Inside Klassenchat“ noch werden?
Ich weiß allerdings auch: Das sind die falschen Fragen. Die eigentliche Frage lautet: Welches englische Sprachkonstrukt werden deutsche Medienmacher:innen als nächstes für sich entdecken?
Alexander Matzkeit, Übermedien, 30.06.2026 (online)

