Gezielte Angriffe in Kriegs- und Krisengebieten, digitaler Hass und juristische Einschüchterung machen Sicherheit zunehmend zur zentralen Herausforderung für Reporterinnen und Reporter […]
67 Reporterinnen und Reporter wurden vergangenes Jahr weltweit aufgrund ihrer Arbeit getötet, im Krieg und von kriminellen Organisationen. 43 Prozent davon kamen durch Angriffe der israelischen Armee in Gaza ums Leben, ein Viertel wurde in Lateinamerika ermordet. Für Tötungen von Journalistinnen und Journalisten in Europa sind insbesondere russische Streitkräfte verantwortlich – das berichtet Reporter ohne Grenzen. Einige der Tötungen waren gezielt. […]
„Es hat eine Veränderung betreffend die Presseweste und dem sichtbaren Schutz von Journalisten gegeben“, erzählt Finbarr O’Reilly. Er ist Fotojournalist und arbeitet seit 20 Jahren in Kriegs- und von humanitären Krisen betroffenen Gebieten. „Wir haben gesehen, dass Journalisten getötet und niemand zur Rechenschaft gezogen wurde. Es scheint so, als wären einige dieser Tötungen gezielt erfolgt“.
Julia Grassinger, derstandard.at, 29.04.2026 (online)

