Zitiert: Die Presseweste von Journalisten wird vom Schutz zur Zielscheibe

Gezielte Angriffe in Kriegs- und Krisengebieten, digitaler Hass und juristische Einschüchterung machen Sicherheit zunehmend zur zentralen Herausforderung für Reporterinnen und Reporter […]

67 Reporterinnen und Reporter wurden vergangenes Jahr weltweit aufgrund ihrer Arbeit getötet, im Krieg und von kriminellen Organisationen. 43 Prozent davon kamen durch Angriffe der israelischen Armee in Gaza ums Leben, ein Viertel wurde in Lateinamerika ermordet. Für Tötungen von Journalistinnen und Journalisten in Europa sind insbesondere russische Streitkräfte verantwortlich – das berichtet Reporter ohne Grenzen. Einige der Tötungen waren gezielt. […]

„Es hat eine Veränderung betreffend die Presseweste und dem sichtbaren Schutz von Journalisten gegeben“, erzählt Finbarr O’Reilly. Er ist Fotojournalist und arbeitet seit 20 Jahren in Kriegs- und von humanitären Krisen betroffenen Gebieten. „Wir haben gesehen, dass Journalisten getötet und niemand zur Rechenschaft gezogen wurde. Es scheint so, als wären einige dieser Tötungen gezielt erfolgt“.

Julia Grassinger, derstandard.at, 29.04.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)