Zitiert: CDU in Sachsen und Sachsen-Anhalt fordert Zusammenlegung von ARD und ZDF

Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen weitere Reformen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Neben einer Konsolidierung innerhalb der ARD ist eine zielorientierte und sachliche Diskussion über die Zusammenlegung von ARD und ZDF notwendig“, heißt es in einem gemeinsamen Papier. Das ursprüngliche Ziel, durch die Doppelstruktur von ARD und ZDF Meinungsvielfalt abzubilden, werde heute nicht mehr erreicht. Es sei mit Blick auf private und nonlineare Angebote auch „nicht mehr zeitgemäß“.

Die Fraktionschefs Christian Hartmann und Guido Heuer präsentierten den Beschluss nach einer Klausurtagung am Dienstag in Schindelbruch (Sachsen-Anhalt). Vor etwas mehr als einem Monat hatte der sächsische CDU-Medienpolitiker Andreas Nowak eine ähnliche Forderung erhoben und den Mehrwert von zwei großen öffentlich-rechtlichen Anstalten infrage gestellt. Als langfristiges Ziel nennen die beiden ostdeutschen CDU-Fraktionen, den Rundfunkbeitrag „mindestens stabil“ zu halten.

Thilo Alexe, saechsische.de, 13.01.2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)