Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen weitere Reformen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Neben einer Konsolidierung innerhalb der ARD ist eine zielorientierte und sachliche Diskussion über die Zusammenlegung von ARD und ZDF notwendig“, heißt es in einem gemeinsamen Papier. Das ursprüngliche Ziel, durch die Doppelstruktur von ARD und ZDF Meinungsvielfalt abzubilden, werde heute nicht mehr erreicht. Es sei mit Blick auf private und nonlineare Angebote auch „nicht mehr zeitgemäß“.
Die Fraktionschefs Christian Hartmann und Guido Heuer präsentierten den Beschluss nach einer Klausurtagung am Dienstag in Schindelbruch (Sachsen-Anhalt). Vor etwas mehr als einem Monat hatte der sächsische CDU-Medienpolitiker Andreas Nowak eine ähnliche Forderung erhoben und den Mehrwert von zwei großen öffentlich-rechtlichen Anstalten infrage gestellt. Als langfristiges Ziel nennen die beiden ostdeutschen CDU-Fraktionen, den Rundfunkbeitrag „mindestens stabil“ zu halten.
Thilo Alexe, saechsische.de, 13.01.2026 (online)

