Zitiert: Britische Studie belegt massenhaft problematische Werbung bei der Fußball-WM

Das Runde muss ins Fettige: Zuschauende der Fußball-WM haben in den Live-Bildern der Fifa im Schnitt alle 6,7 Sekunden Werbung für potenziell gesundheitsschädliche oder riskante Produkte gesehen. Das zeigt eine Studie eines Forschungsteams der University of Bristol. Die Forscher erfassten mit Hilfe von KI mehr als 93.400 problematische Werbelogos. Fast ein Viertel der Spielzeit zeigte Werbung für ungesunde Lebensmittel, Alkohol, Glücksspiel oder Kryptowährungen. Ungesunde Lebensmittel machten dabei 70 % der Einblendungen aus. Die Forscher bemängeln auch, dass die Fifa keine Technik zum regionalen Ersetzen von Werbung nutzt, wodurch regional strengere Werberegeln unterlaufen würden. Die Uefa setzt solche Verfahren bereits ein.

Turi2, 22.09.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)