Die Regierung von Dietmar Woidke in Brandenburg droht, die Geduld mit dem RBB zu verlieren. Potsdam kritisiert, dass der Sender die im Staatsvertrag geforderte tägliche Aufspaltung des Programms in zwei 60-minütige Landesfenster noch nicht umsetzt, berichtet Joachim Huber im „KNA-Mediendienst“. Zwar habe der RBB zahlreiche Leitungspositionen ausgeschrieben. Die vom Staatsvertrag geforderten beiden Posten für die auseinandergeschalteten Landesprogramme für Berlin und Brandenburg sollen laut RBB allerdings erst später besetzt werden. Man wolle die neuen Aufgaben sinnvoll integrieren und sei dabei, das entsprechend vorzubereiten, zitiert Huber aus einem Gespräch mit RBB-Sprecher Justus Demmer. Das Land Berlin sieht die Vorgaben des Staatsvertrags dagegen als weitgehend umgesetzt an.
Markus Trantow, turi2.de, 27.01.2026 (online)

