Der Medienkonzern Axel Springer SE kündigt seine Verträge mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media. Man wolle sich fokussieren auf die beschleunigte Digitalisierung der Medienbranche, hieß es auf epd-Anfrage von dem Unternehmen. […]
Axel Springer fokussiere sich auf die beschleunigte Digitalisierung der Medienbranche, hieß es weiter. In diesem Zusammenhang habe man sich entschieden, „alternative Modelle für die Vergütung unserer Inhalte auszuloten.“ Indessen bestätigte Corint Media die Kündigung auf epd-Anfrage in Berlin.
Der Springer-Sprecher ergänzte, dass man sich deshalb offen zeigen wolle für bilaterale Partnerschaften mit KI-Unternehmen, „die uns für die Nutzung und Ausspielung aktueller journalistischer Inhalte fair entlohnen.“ Mit OpenAI habe man bereits eine solche Partnerschaft geschlossen und damit einen neuen Erlösstrom für journalistische Inhalte etabliert. Gleichzeitig befürworte Axel Springer immer noch die kollektive Wahrnehmung der aus dem Presseleistungsschutzrecht entstandenen Rechte durch eine gemeinsame Verwertungsgesellschaft, betonte der Sprecher.
epd medien, 27.11.2025 (online)

