Zitiert: Auch ohne Grok gab es Probleme mit nicht-einvernehmlicher Sexualisierung

Auch ohne Grok hatte X bereits große Probleme mit nicht-einvernehmlicher Sexualisierung, etwa durch Netzwerke von Accounts, die dort Deepfake-Werkzeuge bewerben. Weitere Recherchen haben solche Probleme auch bei den Meta-Plattformen Facebook und Instagram gefunden, auf den App-Marktplätzen von Google und Apple und in der Google-Suche.

Auch Plattformen wie Reddit, Telegram und Discord werden genutzt, um Werkzeuge für Deepfakes zu verbreiten. Dort kursieren auch Tipps, wie Nutzende die Schutzmechanismen von weit verbreiteten Chatbots umgehen können, um solche Inhalte zu generieren. Und natürlich treiben Konzerne wie OpenAI, Google, Meta und Microsoft mit ihren KI-Anwendungen die Technologie voran, mit der sich nicht-einvernehmliche Inhalte einfacher erstellen lassen.

Oliver Marsh, netzpolitik.org, 27.01.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)