ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher verneint Überlegungen für eine Beitragserhöhung. Stiftungsrat Peter Westenthaler (FPÖ) habe mit Aussagen darüber aus dem Stiftungsrat „Falschinformationen“ verbreitet und damit einen „eklatanten“ Bruch der Verschwiegenheit und des Vertrauens begangen.
Wahr sei vielmehr, so Thurnher: Die Kürzung von 93 Millionen Euro jährlichem Bundeszuschuss an den ORF „rüttelt an den Grundfesten des ORF“. Sie habe bereits angekündigt „alle Rechtsmittel“ zu ergreifen, „um das abzuwenden“. Sie werde daher der KommAustria formell anzeigen, dass der ORF damit nicht mehr die nötigen Mittel zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Auftrags habe. Parallel dazu könne sie gegen die Kürzung den Verfassungsgerichtshof anrufen, was sie ebenfalls nun ankündigte.
derstandard.at, 11.08.2026 (online)

