Zitiert: Afrikas Krisen weiterhin kaum Thema in den Medien

Afrikas Krisen finden weiterhin kaum Beachtung in den Medien. Das zeigt die neue Analyse der Hilfsorganisation Care.

Die humanitären Krisen mit der geringsten medialen Aufmerksamkeit ereignen sich laut einer Analyse der Hilfsorganisation Care weiterhin vor allem auf dem afrikanischen Kontinent. Angeführt werde die Liste der 2025 am wenigsten beachteten Krisen von der Zentralafrikanischen Republik, teilte das Hilfswerk am Mittwoch zur Veröffentlichung seines Krisenreports mit. So habe es nur 1.532 Online-Artikel über das Land gegeben, in dem aufgrund von Konflikten mehr als 2,4 Millionen Menschen in Not seien.

In der Analyse, die seit zehn Jahren erscheint, wird die Berichterstattung weltweiter Online-Medien über humanitäre Notlagen ausgewertet. Acht der zehn Krisen, die vergangenes Jahr keine Schlagzeilen gemacht haben, lagen demnach in Afrika. Den zweiten Platz auf der Liste belegt Namibia, wo 1,3 Millionen Menschen sich nicht ausreichend ernähren könnten. Dahinter folgt Sambia auf Platz drei. Weitere medial kaum berücksichtigte Krisen spielen sich laut Care auf dem afrikanischen Kontinent unter anderem in Malawi, Angola und Burundi ab. […]

Für den zehnten Krisenreport hat den Angaben zufolge der internationale Medienbeobachtungsdienst Meltwater fünf Millionen Online-Artikel aus rund 345.000 Online-Medien in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch ausgewertet. Auf Basis einer Liste von  43 humanitären Krisen, die jeweils mindestens eine Million Menschen betreffen, wurden die zehn Krisen mit der geringsten medialen Aufmerksamkeit ermittelt.

epd medien, 28.01.2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)