Steuergelder für Serien und Soaps?

 

Damit will Medienboard-Geschäftsführer Elmar Giglinger den TV-Standort Berlin-Brandenburg stärken, teilt er Joachim Huber im Tagesspiegel-Interview mit. Dabei will er nicht als „als Geschmackspolizei fungieren. Es geht uns um die Kernfragen: Welche Formate haben die größte Chance, in Berlin-Brandenburg realisiert zu werden?“

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Dokumentiert: Nun auch CDU-Fraktionsvorsitzende für „jungen Kanal“ von ARD und ZDF

 

 

 

Die Medien-AG der CDU-Fraktionsvorsitzenden der Länderparlamente tagte Anfang letzter Woche in Frankfurt am Main. Geleitet wird diese AG von der Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner. Diesmal ging es u.a. um die „Überlegungen von ARD und ZDF, einen neuen TV-Kanal für junge Zuschauer zu gründen.“

 

Man halte den „Weg der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sich dem jungen Publikum zuzuwenden, um so die erwachsenen Zuschauer von Morgen an sich zu binden“ für richtig. Man empfehle jedoch, „die richtige Reihenfolge einzuhalten“. So solle man „zuerst die verzichtbaren Digitalkanäle prüfen und gegebenenfalls abschalten. Danach sei die Finanzausstattung der Sender im neuen System der Rundfunkabgabe zu prüfen – erst dann sollten konkrete Planungen eines neuen, jugendlichen Senders beginnen.“ So heißt es in einer entsprechenden Erklärung.

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Zitat: Der Unterschied zwischen Hit und Flop beim Film liegt bei einer Zuschauerdifferenz von 0,9% der Bevölkerung

„Am Ende ist es so, wenn zwei Prozent der Bevölkerung unseren Film richtig toll finden und ins Kino gehen, dann haben wir 1,6 Mio. Zuschauer. Das heißt, dass 98 Prozent der Leute in Deutschland nicht in diesem Film waren. … Wir reden also über ganz verschwindend kleine Minderheiten. Man kann überhaupt keine Kunst machen, die nicht von der überwältigenden Mehrheit der Leute abgelehnt oder zumindest nicht wahrgenommen wird. …

 

Ein Film, der gefloppt ist, wurde nur von 0,1 Prozent der Leute gesehen – und der erfolgreiche von einem Prozent der Leute gesehen. Diese 0,9 Prozent sind der Unterschied.“

 

Sven Regener, Blickpunkt:Film 8/13, S. 16

 

Weltweiter Musikmarkt wächst erstmals seit 13 Jahren

 

Erstmals seit 13 Jahren ist der weltweite Verkauf von Musik wieder gewachsen, meldet die Süddeutsche Zeitung. Der Umsatz sei 2012 um 0,3 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar (12,6 Milliarden Euro) gestiegen, vermeldete ihr Verband IFPI. 1999 lag der der Umsatz bei 27,8 Milliarden US-Dollar gelegen. Mehr als ein Drittel, 34%, wurde über den Verkauf im Internet erwirtschaftet.

 

Der Verband forderte allerdings die Politik auf, noch radikaler gegen illegale Download-Plattformen vorzugehen.