Zitiert: 300-Millionen-Euro-Loch im wohlgeordneten NDR?

Die finanziellen Rahmenbedingungen sind offenkundig desaströs, spätestens seit sich quasi über Nacht ein 300-Millionen-Euro-Loch aufgetan hat. Noch im Januar hatte der frühere Intendant Lutz Marmor verkündet, er übergebe ein wohlgeordnetes Haus. Und ein paar Monate später klafft da unter seinem Nachfolger [Joachim Knuth], der auch schon jahrelang in der Führung des Senders gesessen hatte, dieses Riesendefizit. Da frage ich mich: Wofür bekommen die Topmanager an der Senderspitze ihre Spitzengehälter?

Christoph Lütgert, kress.de, 03.02.2021 (online)

Zitiert: Journalismus braucht funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“

Vor diesem Hintergrund greife der berufsethische Ansatz der meisten Journalist*innen, in erster Linie wahr, umfassend und korrekt zu berichten, zu kurz. Denn der Journalismus brauche eine funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“. Sein Anspruch müsse daher sein, sich auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu engagieren. Gegen Brexit-Lügen und Corona-Leugner komme ein Journalismus, der allein auf Factchecking basiere, auf die Dauer nicht an. Nötig sei vielmehr auch der Erwerb und Einsatz eines „Grundwissens über Psychologie und Hirnforschung“.

Günter Herkel, verdi.de, 26.10.2020 (online)

Zitiert: Eigentümliche Gestalten, die den Lauf der digitalen Welt gestalten

Es sind eigentümliche Gestalten, die den Lauf der digitalen Welt gestalten. Es scheint, als gebe es vor allem drei Archetypen. Da sind die Männer im Nebel, wie Jack Dorsey und Elon Musk (auch wenn der schon seit einiger Zeit nicht mehr bei…

Zitiert: Vertrauen muss man sich ökonomisch leisten können

Neurowissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Vertrauen und Misstrauen unterschiedliche Regionen des Gehirns aktivieren: Vertrauen wird in Bereichen generiert, die mit Belohnung verbunden werden; Misstrauen in Bereichen, die mit Angst verbunden werden. Sinkendes Vertrauen geht einher mit einer wachsenden Bereitschaft, gegen soziale…