Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – eine Reparatur ist notwendig

Zum Beispiel, wenn die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU jetzt eine bessere Aufsicht, mehr Compliance, häufigere Prüfungen durch Landesrechnungshöfe fordern, plus Begrenzung der Intendantengehälter. Alle diese Maßnahmen, abgesehen von der Gehaltsbegrenzung, sind mit Verlaub, uralt. Es sind Worte, die alles oder nichts bedeuten können – und genau das weiß man dank der Skandale im Moment wirklich genau.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 7.9.2022 (online)

Zitiert: Sender müssen Medienjournalismus institutionalisieren

 “Zapp‘ hat in der Vergangenheit wahnsinnig gute Arbeit bei der Aufklärung von Vorgängen im eigenen Haus geleistet.“ Diese Institutionalisierung von Medienjournalismus sei „viel besser als eine ad hoc aufgestellte interne Recherchegruppe. Es ist daher ein großer Fehler gewesen, „Zapp‘ als einzigem Medienmagazin in der ARD das Budget zu kürzen. Das zeigt sich gerade jetzt total, denn es braucht viel mehr investigativen Medienjournalismus.“

Daniel Drepper, uebermedien, 5.9.2022 (online)

Zitiert: Bedingte „Staatsferne“ von ARD und ZDF

Öffentlich-rechtliche Anstalten können, selbst wenn ihr Spitzenpersonal vollkommen integer agiert und die dortigen Journalist*innen professionell arbeiten, nur bedingt „staatsfern“ oder gar komplett „unabhängig“ sein, obwohl sie es sein sollten. Denn dieselben Parlamentsmehrheiten, die in den Ländern oder – für das ZDF und…

Zitiert: Ein guter Film bleibt für immer ein guter Film

Ein guter Film bleibt für immer ein guter Film und ein schlechter Film bleibt für immer ein schlechter Film, selbst wenn er ein Event war und acht Millionen Zuschauer hatte. Fernsehen ist kein Tagesgeschäft, es ist bleibende Kultur-Herstellung wie alle Kunst.

Dominik Graf, epd medien, 2.9.2022 (online)