Ein wichtiger Posten für mögliche Entlastungen für die Beitragszahler sind die beitragsfremden Leistungen — zu denen der aktuelle Berichtsentwurf allerdings nichts sagt. Dazu zählen auch die Beitragsfreistellungen, die die Beitragszahler ausgleichen müssen. Ordnungspolitisch wäre es richtig, wenn diese soziale Leistung der Staat übernähme. Das Thema der beitragsfremden Leistungen, die nicht zur unmittelbaren Erfüllung des Auftrags gehören, muss noch stärker auch im Blick der KEF sein. Oliver Schenk, faz.net, 11.12.2023 (online, paid)
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Zitiert: Gesellschaftliche Vielfalt im ZDF-Fernsehrat
Die Vielfalt der Gesellschaft soll in dem öffentlich-rechtlichen Gremium abgebildet werden, was man bei einer Überblickansicht der Mitglieder für mittelgut gelungen halten darf. Kirchen, Verbände, Politiker sind vertreten, aber eine Gesellschaft mit einem 23-prozentigen Anteil allein an Staatssekretären und Ministern (14 von 60 Fernsehratsmitgliedern) möchte man sich eigentlich nicht vorstellen.
Aurelie von Blazekovic, sueddeutsche.de, 13.12.2023 (online)
Zitiert: CDU will „feste Freie“ zur Ausnahme machen
Das Fundament des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit den Zielen eines unabhängigen, ideologie- und vorurteilsfreien sowie ausgewogenen Rundfunks identifizieren. Dazu bedarf es der Festschreibung und Einhaltung journalistischer Standards und ethischer Grundsätze. Ebenso wichtig ist eine faire vertragliche Absicherung…
Zitiert: Verhaltensweise, die leicht zu einer Zwickmühle auswachsen kann
Es gibt allerdings eine Verhaltensweise, die leicht zu einer Zwickmühle auswachsen kann. Von Sympathisanten des öffentlich-rechtlichen Systems ist in Festreden und Aufrufen immer das Stereotyp zu hören: Es sei gerade jetzt wichtiger denn je. Kritik an diesem System und seinen Elementen halten…
Zitiert: Diese Talkshows sind der letzte Schritt in den Blödsinn
Ich möchte tatsächlich den Fernseher zerschlagen, wenn ich zehn Minuten gezwungen bin, diesem Markus Lanz zuzusehen, der den Leuten seine Meinung aufdrückt. Es sind immer dieselben. Bestes Beispiel ist Sahra Wagenknecht, die man im deutschen Fernsehen groß gemacht hat. […] Ich sage nur, dass das deutsche Fernsehen offenbar an einem Mangel an Einbildungskraft leidet und deshalb immer nur eine Frau auftreten lässt.
Michael Krüger, sueddeutsche.de, 07.12.2023 (online)
