Zitiert: Digitalriesen sammeln erstmals Mehrheit der Werbegelder ein

Mit Google, Amazon und Meta erhalten 2026 erstmals nur drei US-Konzerne mehr als die Hälfte der in Deutschland ausgegebenen Werbegelder, prognostiziert der Verband Die Mediaagenturen. Sie können demnach 51,6 % der Ausgaben einsacken, die 2026 um 3,5 % auf 31,6 Mrd Euro steigen sollen. Allein 8,2 Mrd Euro sollen an Google gehen. Für Print-Zeitungen mit 9 % und -Magazine mit 10 % steht jeweils ein signifikantes Minus ins Haus, auch das lineare TV soll um 6 % auf 3 Mrd Euro schrumpfen. Ordentliches Wachstum ist dagegen etwa für Retail Media und (D)OOH angesagt, der Hörfunk bleibt bei 1 % Zuwachs recht stabil.

Tim Gieselmann, turi2, 12.01.2026 (online)

Zitiert: Erste Weichen für „KLIMA vor acht“-Sendung gestellt

Die Sponsorensuche für die Kampagne „KLIMA° vor acht ins Fernsehen“ ist beendet: Insgesamt 135.000 EUR sammelte der Verein KLIMA° vor acht e.V. von Sponsoren ein. Mit dem Geld soll ein Werbeplatz vor der „Tagesschau“ gekauft werden, um dort Werbung für ein Format…

Klick-Tipp: Warum sind seriöse Nachrichtenseiten so machtlos gegen Fake-Anzeigen?

Markus Lanz ist verhaftet und Deutschland trauert um Peter Maffay: Solche irreführenden Online-Anzeigen finden sich auch auf Webseiten von Medien wie dem „Spiegel“. Warum die Masche nicht in den Griff zu kriegen ist – und wer dahintersteckt. […]

Drumherum ist ein Markt von Unternehmen entstanden, die Online-Kriminellen ihre Dienstleistungen anbieten – von der Programmierung von Malware über das Betreiben gefälschter Websites bis zum Erstellen konkreter Anleitungen, wie man eine solche Anzeige mit KI aufsetzt. Die können gutes Geld verdienen, ohne große Risiken einzugehen. Denn an der konkreten Betrugstat sind sie nicht mehr beteiligt.

Martin Rücker, Übermedien, 15.12.2025 (online)

Zitiert: Monetarisierung der KI-Suche

Es gibt neue, sehr konkrete Hinweise darauf, dass OpenAI bald Werbung in den Chat-Dialogen von ChatGPT einblenden wird. Der in Wien ansässige Entwickler Tibor Blaho hatte am Freitag, den 28. November, Screenshots aus dem Quellcode der Android-App gezeigt, in denen eindeutig Code-Entitäten mit „feauture.ads“ gekennzeichnet sind. Eine Stellungnahme von Sam Altman gibt es nicht, Spekulationen in der US-Presse zuhauf.

Frank Puscher, meedia.de, 02.12.2025 (online)