Zitiert: Frühere Vielfalt in ARD und ZDF

Alt und Bednarz hatten Biss und besaßen Überzeugungskraft, weil zu ihren Zeiten andere Meinungen in den eigenen Anstalten und erst recht in der ARD stark vertreten waren, und sie gegen diese argumentieren mussten. Das hatte ihre Argumentation geschärft und ihnen Nimbus verschafft. Auch deswegen konnten sie wesentlich und vor allem nachhaltig zur Meinungsbildung beitragen. So etwas fehlt heute.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 10.04.2024 (online)

Zitiert: Die versteckte Serienwelt von ARD und ZDF

Politik und Verbände kritisierten ARD und ZDF zuletzt für angeblich ambitionsloses Fernsehen. Dabei legen die Öffentlich-Rechtlichen inzwischen ein beachtliches Tempo an den Tag, wenn es darum geht, ungewöhnliche Serien für ein junges Publikum zu produzieren. […] Überwiegend Altbewährtes? Nicht ambitioniert? Wer sich…

Zitiert: Ist KI das Ende des pluralistischen Journalismus

Der Deutsche Journalistenverband sieht KI als Gefahr. Nicht nur für Geschäftsmodelle und den Berufsstand – sondern auch für die Demokratie. […] Gibt es zum Beispiel Urheberrechte auf Prompts, also die Befehle, die man als User in die KI eingibt (bisher nein)? Oder…

Zitiert: Zentralisierung der ARD schwächt Demokratie und Aufklärung

Wir stehen mitten in weltweiten Veränderungsprozessen. Aufklärung, Wissensvermittlung durch konsequente Wahrnehmung des Bildungs- und Beratungsauftrages ist geboten. Der Kulturauftrag muss nicht nur in seiner Bedeutung für den einzelnen Menschen gesehen werden, sondern in seiner Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Der Vorschlag…

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Nachrichten nicht wesentlich vielfältiger

Fasst man die Befunde noch einmal sehr knapp zusammen, kann man festhalten, dass sowohl die Themenvielfalt als auch die Akteursvielfalt in den neun untersuchten öffentlich-rechtlichen Formaten durchweg hoch war. Natürlich wurden einige Themen deutlich häufiger behandelt als andere. Und vor allem den…