Zitiert: Scheinbare Alternativlosigkeit und massiven Verengung des Debattenraumes

Die scheinbare Alternativlosigkeit der deutschen Politik beruht auf einer massiven Verengung des Debattenraumes. Erweitern wir den Horizont, so werden eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient, ebenso möglich wie eine Renaissance der öffentlichen Daseinsvorsorge, eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und Eigentum sowie ein ernsthafter ökologischer Umbau, der mehr Lebensqualität für die Mehrheit der Menschen bringt. Die meisten der derzeit aufgestellten politischen Parteien versuchen jedoch, eine solche Ausweitung der Debatte zu verhindern, damit die Bürger die Beschränktheit ihrer Angebote nicht erkennen.

Fabian Scheidler, berliner-zeitung.de, 03.12.2024 (online, Paid)

Zitiert: „Es wäre toll, wenn wir nicht gebraucht würden“

Fragt man Elena Kountidou nach der Botschaft der Neuen deutschen Medienmacherinnen, muss sie nicht lang überlegen: „Eine vielfältige Gesellschaft braucht vielfältigen Journalismus. Punkt.“ Kountidou steht seit 2022 an der Spitze der NGO Neue deutsche Medienmacherinnen (NdM), die sich für Vielfalt im Journalismus…

Zitiert: Was man ARD und ZDF vorwerfen kann

Ich finde den öffentlich-rechtlichen Apparat zu groß, zu wenig agil. Die Gehälter an den Senderspitzen sind zu hoch, die der freien Mitarbeitenden viel zu niedrig. Die Arbeitskultur innerhalb der Sender würde von mehr Mut, Kreativität und Experimentierfreude profitieren. Denn die Öffentlich-Rechtlichen sollten…

Zitiert: Entintellektualisierung mittels Zentralisierung

Wie aus den Sendern zu hören ist, sollen es weitere Zentralisierungen der Kulturwellen auch bei den Buch- und Filmbesprechungen geben. Ökonomisch mag es sinnvoll sein, statt mehrerer Rezensionen desselben Buchs nur noch eine oder zwei in der ARD herzustellen und die dann…