Zitat: Wie man im Fernsehen Quote macht

 

„Die Sender zielten darauf ab, die Intensivseher an das Programm zu binden. Intensivseher sind jene 33 Prozent der Zuschauer, die 80 Prozent des Fernsehkonsums ausmachen. Sie schauen bis zu acht Stunden täglich fern. Richtiger wäre es zu sagen: Sie lassen den Fernseher acht Stunden lang laufen. Sie wollen beim Fernsehen etwas anderes machen.“

Malte Welding in seinem lesenswerten Essay zum deutschen Fernsehen „Stirbt das Land vor Langeweile?“ in der Frankfurter Rundschau (22.03.2012)

 

TV-Gelder im europäischen Fußball: Zwei-Klassen-Liga

 

 

Die Champions League erwirtschaftet ca.750 Millionen Euro je Saison, die Europa League 200 Millionen Euro. Und so schüttet die Europa League viel weniger Geld aus als die Champions League. Allein die Startprämie für die Gruppenphase liegt bei der Champions League mit 7,2 Millionen Euro pro Klub siebenmal so hoch wie die in der Europa League. Weiterlesen TV-Gelder im europäischen Fußball: Zwei-Klassen-Liga

Ohne Breitbandzugang kein zufriedenstellendes Internet-TV

Nur breitbandige Zugangsnetze seien „für eine den Zuschauer zufriedenstellende Nutzung von Fernsehprogrammen geeignet. Im Übrigen sind Rundfunkübertragungsnetze, die das Signal von einem Senderstandort an viele Nutzer gleichzeitig übertragen (Point-to-Multipoint) in diesem Fall Point-to-Point-Übertragungen ohnehin überlegen. Die Übertragung eines WM-Endspiels über IP-Netze in HD-Qualität ist in absehbarer Zeit jedenfalls nicht möglich.“ So fasst Martin Deitenbeck, der Geschäftsführer der sächsischen Landesmedienanstalt die Ergebnisse einer Technischen Konferenz der Landesmedienanstalten (TKLM) vom November letzten Jahres zusammen (epdmedien 2/2012)

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Neuer Trend: Tankstellen-TV

 

Die US-Amerikaner sehen täglich vier Stunden TV und fahren gern Auto, so das Klischee. Mittlerweile können sie sogar beim Tanken fernsehen. Die Idee sei fünf Jahre alt, meldet digitalfernsehen.de. In die Tanksäulen sind Bildschirme von der Größe eines iPads. Auf Knopfdruck oder mit dem Herausziehen der Zapfpistole beginnt das Programm, das als Dauerschleife angelegt ist. Es dauert vier Minuten und bietet  Nachrichten, Sport und Wetter. Ein 30-Sekunden-Werbespot, der einen Monat läuft, kostet laut „Chicago Tribune“ 800 000 Dollar.

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Mobiler TV-Empfang kann schnell an Grenzen stoßen

 

 

O2 hat Probleme. Der mobile Empfang funktioniert nicht immer, meldete die FAZ. Manchmal ist es weder möglich zu telefonieren noch SMS zu senden. Als Grund für diese Netzprobleme sieht man bei O2 den „überdurchschnittlich wachsenden Smartphone-Markt“. Smartphones seien ständig online und würden deshalb permanent Signale an die Basisstation senden. Dies nehme der Basistation wiederum Kapazitäten. Weiterlesen Mobiler TV-Empfang kann schnell an Grenzen stoßen